Eine echte Gottesoffenbarung ist eine Bestätigung der Wahrheit des überlieferten biblischen Wortes.
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„Tuet dies zu Meinem Gedächtnis …“
Lukas 22,19
Was ist der Mensch? - Der Sinn des Lebens
Kapitel 9
„Ihr werdet alle von gott gelehrt sein.“ Bibel, NT, Johannes 6:45, Jesus sagt: „Es steht geschrieben in den Propheten (Jesaja 54,13): »Sie werden alle von Gott gelehrt sein.« Wer es vom Vater hört und lernt, der kommt zu mir.“
Heute meinen viele Menschen ohne Gott leben zu können! Aufgrund ihres von Gott verliehenen Selbstbestimmungsrechtes können und wollen Menschen diesen Glauben leben. Dieser Glaube wird aus Unwissenheit, Gleichgültigkeit und Ablehnung gespeist. Der allwissende Gott weiß seit Ewigkeit um den Willen vieler Menschen ohne Gott leben zu wollen. Gottes Schaffen und Wirken ist deshalb seit undenklichen Zeiten darin begründet, diesen „Glauben“ oder besser gesagt, diesen Widerstand ihm gegenüber zu wandeln. „Im Anfang war das Wort …. Ein Tedeum dem Schöpfer Himmels und der Erde…. Ihr Alle seid Seine Geschöpfe, die Ihm einst verloren gingen …. Und Er wird nicht ruhen, bis Er alle Schäflein zurückgewonnen hat ….“ Auch deshalb offenbart sich der Urgrund allen Seins immerzu, um diesen todbringenden Glauben mit seinen unvermeidbar furchtbaren Folgen - sowohl individuell als auch global - unaufhaltsam und geduldig in einen auf Wahrheit, Liebe und Einsicht gründenden beglücken- den Glauben zu wandeln. Ein Zeugnis dieses Wirkens durch den Geist Gottes ist das Offenbarungswerk Bertha Duddes. Alle 9030 Einzelkundgaben Bertha Duddes sind hier aufzurufen oder herunterzuladen.
Menschen im Gottwiderstand
Beobachtung
„Alles habe Ich durch Beispiele den Menschen zu erklären versucht, durch Bilder machte Ich es ihnen ver - ständlich, und es verstanden Mich, die Mir zustrebten, die gut waren oder gut zu sein sich bemühten. Die anderen aber ärgerten sich an Mir, weil sie wörtlich nahmen, was geistig zu verstehen war .... Und so auch legen heut noch die Menschen Mein Wort verschieden aus, je nach ihrem Reifezustand und ihrem Willen, der Mir zu- oder abgewandt ist.“
Ausschnitt einer Handschrift von Bertha Dudde
Verstehen des Wortes garantiert für Suchende .... Die Mich suchen, denen ist auch Mein Wort verständlich, denn ihr Sinnen und Trachten ist geistig gerichtet, und also verstehen sie auch die geistige Sprache, die nicht weltliche Dinge berührt, sondern Kunde gibt vom geistigen Reich, vom geistigen Leben des Menschen und seinem letzten Ziel. Wer Mich suchet, dem bietet nicht die Erde die letzte Erfüllung, sondern er weiß, daß nur bei Mir das rechte Leben zu finden ist, er weiß, daß er Mein Anteil ist, und strebt deshalb zu Mir zurück. Und ihm wird Mein Wort verständlich sein, er hört und liest den Sinn heraus, er weiß, wie Ich Mein Wort verstanden haben will, und bemüht sich dem geistigen Sinn des Wortes gemäß zu leben, und also erfüllet er Meinen Willen .... Alles habe Ich durch Beispiele den Menschen zu erklären versucht, durch Bilder machte Ich es ihnen verständlich, und es verstanden Mich, die Mir zustrebten, die gut waren oder gut zu sein sich bemühten. Die anderen aber ärgerten sich an Mir, weil sie wörtlich nahmen, was geistig zu verstehen war .... Und so auch legen heut noch die Menschen Mein Wort verschieden aus, je nach ihrem Reifezustand und ihrem Willen, der Mir zu- oder abgewandt ist. So manche lesen nur das Wort und bleiben daran hängen, sie nehmen Anstoß, weil sie den tiefen Sinn nicht verstehen. Andere wieder befolgen ängstlich nur das äußere Wort, sie lassen sich an irdischen Verrichtungen genügen, ohne des geistigen Sinnes zu ach - ten. Und so ziehen diese Menschen nicht den Vorteil aus Meinem Wort für ihre Seele. Für sie bedeutet Mein Wort nichts weiter, als was sie selbst daraus lesen in ihrer Unkenntnis, in ihrem lichtlosen Zustand .... Und sie könnten unsagbar viel daraus ent - nehmen, sie könnten unentwegt schöpfen aus einem Kraftquell, dem kein anderer gleichkommt, so sie Meines Wortes geistigen Sinn erfaßten und danach lebten .... Doch ihr Herz entscheidet .... drängt dieses Mir zu, dann wird auch Meines Wortes Kraft an ihnen wirksam werden, denn dann ist ihr Wille gleichsam der Schlüssel zur Herzenstür, durch die Ich eintreten kann und Licht hineintragen, und es wird der Mensch erkennen und wissen, wie Ich Mein Wort verstanden haben will. Ich stelle für das Verstehen Meines Wortes die Bedingung, daß des Menschen Herz Mich suchet, nicht nur sein Verstand. Und darum ist viel Unklarheit unter den Menschen, weil zumeist nur der Verstand tätig ist, der sich aber festrennen wird, so er sein Herz nicht befragt. Ich führe ihn ein durch das Herz in die Wahrheit, Ich mache ihm Mein Wort verständlich, Ich zünde ihm ein Lichtlein an, so er nur Mich um Rat bit - tet bei seinem Suchen und Forschen, so er sich Mir verbindet im Gebet oder in Gedanken .... so er Mich zu erkennen sucht .... Dann erscheint ihm Mein Wort nicht mehr verschleiert, es enthüllt sich in hellster Klarheit und spricht zu seinem Herzen, und dann benötigt er nicht mehr das geschriebene Wort, dann rede Ich Selbst zu ihm, und er wird Mich hören .... Amen Annahme und Verständlichwerden der Erlösungslehre .... Es bleibt ein aussichtsloses Beginnen, der Welt den Sinn des Erlösungswerkes klarma - chen zu wollen, denn wer die Welt begehrt und ihr nur seine Aufmerksamkeit, sein Sinnen und Trachten schenkt, der wird niemals Verständnis haben für etwas Geistiges. Das Erlösungswerk aber ist eine rein geistige Angelegenheit, denn es berührt nur das Seelenleben des Menschen. Der Weltmensch aber ist wenig bedacht auf sein Seelenleben, er hat nur des Körpers Wohlergehen im Sinn, und sein ganzes Streben gilt nur dem Vermehren irdischer Güter und irdischen Genusses. Ihm den Wert und den Sinn des Erlösungswerkes verständlich machen zu wollen ist ohne Erfolg, weil er auch ohne Glauben dahinlebt. Weltliches Leben und geistiges Streben gehen völlig getrennt. Weltliches Streben ist dem Gegner Gottes zugewandter Wille, geistiges Streben bezeugt das Verlangen nach Gott. Es wird der Gegner Gottes niemals seine Anhänger dem göttlichen Erlöser zuführen, vielmehr alles tun, um ihnen das Wissen um das Erlösungswerk fernzuhalten, sie also beeinflussen, es abzulehnen. Erst wenn der Mensch die Welt und ihre Güter verachten lernt, beschäftigt er sich in Gedanken mit dem göttlichen Erlöser und tritt der Frage der Menschwerdung Gottes näher. Und es wird immer dort der Glaube an Jesus Christus sein, wo die Welt an Reiz verlo - ren hat, wo sie dem Menschen als eitel Blendwerk erscheint und daher verachtet wird. Denn der Erlösungsgedanke kann erst dann im menschlichen Herzen Platz greifen, wenn dieses Herz frei ist von irdischem Verlangen, wenn es sich ernstlich befaßt mit geistigen Dingen, wenn der Seelenzustand dem Menschen Sorge macht, er also der Seele Hilfe bringen möchte. Dann erst wird ihm der Sinn des Erlösungswerkes verständlich, dann möchte er die Gnade des Erlösungswerkes in Anspruch nehmen, und er sucht nun bewußt die Verbindung mit dem göttlichen Erlöser, trägt Ihm alle seine Sünden vor, bittet Ihn um Vergebung seiner Schuld und empfiehlt sich Ihm und Seiner Gnade. Dann hat er sich von dem Gegner Gottes abgewandt, und sein Wille strebt bewußt dem göttlichen Heiland und Erlöser entgegen .... Amen Glaube an ein Fortleben der Seele .... Gnade Gottes .... Durch die Gnade Gottes wird euch ein Weg gezeigt, der unweigerlich zur Höhe führen muß, so ihr ihn beschreitet. Keine Gabe von oben ist so segensreich als die Darbietung des göttlichen Wortes, denn dieses gibt euch die Richtlinien für euren Erdenlebenswandel und unterbreitet euch den Willen Gottes. Und das Erfüllen des göttlichen Wortes ist ein geistiger Fortschritt, und letzterer ist Sinn und Zweck des Erdenlebens. In welcher geistigen Not sich die Menschheit befindet, wie erschrecklich niedrig der seelische Reifegrad dieser ist, das wissen die Menschen nicht, weil sie eine geistige Höherentwicklung auf Erden nicht gelten lassen wollen, weil sie seelisch und leiblich nur an die Erde gefesselt sind, weil alles Sinnen und Trachten nur auf irdische Güter ge - richtet ist und sie eine seelische Vervollkommnung als Zweck des Erdenlebens für Phantasie oder Einbildung halten, die des Menschen Wille selbst gebärt und die auch nicht unter Beweis gestellt werden kann. Der Glaube an ein Fortleben nach dem Tode ist nur noch bei wenigen vertreten, doch erst dieser Glaube macht die Notwendigkeit einer Höherentwicklung auf Erden ver - ständlich, denn dann erst hat die gesamte Schöpfung einen Sinn .... nämlich der Höherentwicklung des Geistes zu dienen .... Doch da den Menschen dieser Glaube fehlt, da sie ein Leben der Seele nach dem Tode verneinen, erkennen sie keinen geisti - gen Zweck der Schöpfung, sondern sie betrachten alles nur von dem Gesichtspunkt aus, daß das Erdenleben selbst Sinn und Zweck ist, daß also alles nur ist, um dem Körper zu dienen, um dessen Wohl zur höchsten Entfaltung zu bringen. Und es ist dies eine Einstellung, die des Menschen Reifegrad nicht hebt, sondern ihn weit eher zum Sinken kommen läßt, wenn dem Menschen nicht geholfen wird, wenn die Liebe Gottes nicht einsetzt und ihm Seine Gnade vermittelt wird, auf daß er sehend werde. Und diese Gnade strömt ihnen nun zu, jedoch von vielen Menschen unerkannt, ansonsten sie hochbeglückt wären und den Kampf auf Erden mit erhöhter Widerstandskraft ausführen könnten. Die Menschen aber sind blind im Geiste .... sie er - kennen die reinste Wahrheit aus den Himmeln nicht, sie sehen nur die Welt, für alles Irdische haben sie Verständnis, und darüber hinauszublicken, um verborgene Dinge zu wissen, dazu fehlt ihnen der Antrieb von innen, weil niemand ihnen den Beweis eines Fortlebens nach dem Tode erbringen kann .... (Unterbrechung) Abendmahl .... Das Geleitwort deines Lebens soll sein: "In allen Dingen dem Herrn zu dienen, will immer ich bemühet sein ...." , und Sein Segen wird dich begleiten auf allen deinen Wegen. Vernimm, was dir der Vater zugedacht hat: Das allerheiligste Sakrament des Altars ist ein von Gott eingesetztes, doch muß der Sinn auch weise verstanden werden. Nun umgibt dich eine Schutzwand geistiger Freunde, die alles Falsche und Irrige von dir fernhalten, gilt es doch durch dich, den Menschen Klarheit zu geben in einer Frage, die sehr oft zur Streitfrage geworden ist. In das rechte Denken der Menschen hat sich mit der Zeit eine ganz falsche Ansicht eingeschlichen, die wiederum Anlaß gab zu Konflikten und getrennten Meinungen. Ohne die Zustimmung des göttlichen Herrn und Heilandes zuvor erbeten zu haben, ist eine Verfügung erlassen worden, die im Widerspruch steht zur göttlichen Lehre. Die lebendige Darstellung des heiligen Abendmahles ist allemal die Aufnahme des Wortes Gottes mit dem Herzen .... Wer Mein Fleisch ißt .... d.h. wer Mein Wort in sich aufnimmt mit hungrigem Herzen .... und Mein Blut trinkt .... d.h., mit Meinem Wort die Wahrheit aufnimmt und gänzlich in der Wahrheit nach Meinem Wort lebt .... der nimmt Mich auf. In diesem Sinn sind Meine Worte zu verstehen: Das ist Mein Fleisch .... das ist Mein Blut .... So, wie der Mensch zum leiblichen Wohle des Brotes benötigt, so ist das reine Wort Gottes nötig zur Erhaltung des ewigen Lebens .... Und wie der Wein Kraft gibt dem Schwachen, so soll die Wahrheit aus Gott die Seele stärken, so sie diese in sich aufnimmt. Und wenn von einer Verwandlung des Brotes und des Weines, in Mein Fleisch und Blut gesprochen wird, so ist dies rechtlich zu verstehen, daß Mein Wort gleichsam Mich Selbst dem Menschen nahebringt, so es befolget .... d.h. gegessen und getrunken wird, und daß sonach der Mensch mit Meinem Wort Mich Selbst in sich aufnimmt, denn Mein Wort lehret Liebe, und die Liebe bin Ich Selbst .... Wer Mich liebt, nimmt Mich ganz und gar in seinem Herzen auf und wird sonach an Meinem Tisch gesättigt werden mit Meinem Brot und Meinem Wein .... mit dem Wort der Wahrheit und des Lebens. Es ist der Sinn wohl richtig verstanden worden, doch wollte man zeremoniell den Eindruck Meiner Worte vertiefen und legte nun aber der Zeremonie die größere Bedeutung bei, so daß, wer diese nicht erfüllt, alles Segens verlustig erklärt wurde. Und so war zunächst das Äußere erhalten, doch der tiefe Sinn ging verloren, das Abendmahl ward immer mehr zur Form, es fand das Wort, die göttliche Wahrheit, nicht mehr Eingang in den Herzen, dagegen wurde die Form gewahrt bis heutigen Tages, und es glaubt der Mensch, vollauf seiner Pflicht genügt zu haben, so er gläubig zum Altar des Herrn geht .... Wie aber kann Ich in einem Menschen Wohnung nehmen, der nicht zuvor zur Liebe sich gewandelt hat, der nicht Mein Wort befolgt und Meine Gebote hält. Wer danach trachtet, Mich leiblich und geistig aufzunehmen und im Herzen zu tragen, muß Mein Brot essen und Meinen Wein trinken .... er muß das Brot des Lebens, das vom Himmel kommt, begehren als Speise, und er muß trinken den Wein, die lebendige Wahrheit, die zufließt dem danach Dürstenden. Dann erst ißt er Mein Fleisch und trinkt Mein Blut und wird leben in Ewigkeit, denn er ist dann in Mir, und Ich bin in ihm .... So nur und nicht anders ist das Abendmahl zu verstehen, das Ich eingesetzt habe mit jenen Worten, das ihr Menschen euch aber nach eigenem Gutdünken ausgelegt habt und ihr den tiefen Sinn Meiner Worte nicht erkanntet. Je eifriger ihr nur die Form zu erfüllen trachtet und je mehr ihr nur rein äußerlich Mein Brot und Meinen Wein empfanget, desto weniger werde Ich Selbst zugegen sein, und ihr werdet sonach nicht Mich Selbst empfangen, sondern nur in eurer Vorstellung Mir nahe sein, denn Ich bin nur dort, wo tiefste Liebe zu Mir sich äußert, durch Erfüllung Meiner Gebote und Leben nach Meinem Wort .... denn der isset Mein Fleisch und trinkt Mein Blut: Wer Meinen Willen erfüllt und Mir dienet .... wer sich zu Mir bekennet vor aller Welt, der wird wahrlich Mein Jünger sein, mit dem Ich das Abendmahl nehmen will und den Ich sättigen will, dem Ich geben will sein Anteil .... er wird gespeiset wer - den von Mir und empfangen das Brot des Himmels bis in alle Ewigkeit .... Amen
Ausgewählte Kundgaben aus dem Gesamtwerk Bertha Duddes
Es sind also die ganz großen Fragen, die in den Kundgaben Bertha Duddes in jeweils kleinen Portionen eine Antwort erhalten. Aus kleinen Betrachtungen, Hinweisen, Mahnungen und Belehrungen - Kundgaben - entsteht das große Ganze, nämlich eine nachhaltige Aufklärung durch Gott Selbst, dem Vater, der in Jesus Christus Seinen Geist „ausgießt“ über alle, die da guten Willens sind. Was ist der Mensch? Was ist Bewusstsein, wie entsteht menschliches Ichbewusstsein? Hat der Mensch einen wirklich freien Willen? Gibt es einen Sinn des Lebens schlechthin? Wie entstand Leben? Ist alles rein zufällig entstanden? Ist das individuelle Leben grundsätzlich mit dem Tod beendet, oder gibt es ein Wiedersehen für die Verstorbenen? Wer trägt die Verantwortung für jedwede Grausamkeit, Verletzung oder Ungerechtigkeit, die uns Menschen scheinbar unvermittelt oder „zufällig“ treffen kann? Woher kommt das Böse in der Welt? Gibt es ein sogenanntes Schicksal? Ist alles vorher bestimmt? Kann es eine Reinkarnation geben? Wie kann der Mensch sich vervollkommnen oder muss er bleiben, wie er ist? Haben Krankheit und Schicksalsschläge einen Sinn? Was ist Geist? Was ist die Seele des Menschen, wenn er denn beseelt ist? Gibt es Geister? usw. Die Liste solcher und ähnlicher Fragen ist bekanntlich unendlich.
Es ist festzustellen, dass sich bei einzelnen Menschen etwas verän- derte, so sie sich einmal in einige Dudde-Texte vertieften. Diese Leser meinen oftmals wahrzunehmen, dass hier jemand den Kontakt sucht. Sie fühlen sich angesprochen. Diese Menschen spüren beim weiteren Lesen, dass der Autor dieser Kundgaben sie selbst nur zu gut versteht. Schaut da jemand in mein Herz und hat viele meiner Befindlichkeiten, Verunsicherungen und Nöte schon immer gekannt? Nach und nach fällt bei der Dudde-Lektüre auf, dass ihr Autor be- wusste wie unbewusste Potenziale des Menschen anspricht und zur Höherentwicklung bzw. zur Vervollkommnung aufgreift. Ungeklärte Fragen ganz existenzieller Art werden aufgegriffen und an- gesprochen, deren Beantwortung dann Lebenssinn umfänglich stiftet. Das beständige Glück jedes einzelnen Menschen ist das Ziel dieses Autors.
BD 8770 ---- 04.03.1964
Mancher Dudde-Leser fühlt sich an die Hand genommen, wenn eine Unklarheit oder Frage nach der anderen eine fortlaufende und sich stets verdichtende Antwort erhält. Die Plausibilität der Antworten kann sich in einer Kundgabe sofort oder auch erst sehr viel später beim ausdauernden Studium des Gesamtwerkes Bertha Duddes erschließen. Da die Dudde-Kundgaben, um verstanden zu werden, kein theologisches oder religionswissen- schaftliches Wissen voraussetzen, ist es für die meisten Leser einerlei, ob der Weg ins Reich Gottes, für den sie nun stets aufnahmefähiger werden, mit dem genormten oder kanonisierten Heilsverständnis aus den Schriften der Bibel in völligem Einklang steht. Und doch ist es immer wieder eine beglückende Erfahrung, wenn nach und mit einer Reflexion der Dudde-Texte sich Bilder, Gleichnisse, Erzählungen oder Berichte aus den biblischen Schriften heute wieder plausibel ergründen lassen. Oftmals kann sich der Geist Jesu Christi einen eigenen persönlichen Zugang zum Herzen des Lesers erschließen, der dann wiederum erkennt, dass der biblische Geist mit dem Geist der Dudde-Offenbarung in harmonischer Einheit und Übereinstimmung steht. Die geistige Kommunion, das Speisen der Seele mit geistiger Kraft aus dem Wort Jesu, wird oft bei der Lektüre der Dudde-Kundgaben tief empfunden.
BD 0764 ---- 29.1.1939
BD 7771 ---- 29.1.1939
BD 2767 ---- 7.6.1943
BD 4505b ---- 9.12.1948
BD 1771 ---- 4.1.1941
„Das Geheimnis göttlicher Offenbarungen ist nur so lange ein Geheimnis, wie sich die Menschen noch nicht klar sind über die Ausgießung des Geistes. Und so lange werden sie auch zweifeln, verwerfen, Echtes für falsch ansehen und auch wieder falschen Propheten Gehör schenken, weil mehr die Sucht, etwas Ungewöhnliches, ihnen Verborgengehaltenes zu erfahren, bei den Menschen vorspricht, als das tiefe Wahrheitsverlangen und die Liebe zu Gott als Urquell der Wahrheit. Göttliche Offenbarungen entstammen diesem Urquell, weil Sich die ewige Gottheit äußert den Menschen gegenüber, auf das diese Sie erkennen lernen und Sie lieben können. Also kann erstmalig nicht abgeleugnet werden, daß Gott Sich offenbart. Wer nun Ihn hören will, der muß Ihm nahekommen, ansonsten Gott Sich ihm nicht offenbaren wird.“