Was die Welt im Innersten zusammen hält, erschließt die Offenbarung Gottes an Bertha Dudde.
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„Tuet dies zu Meinem Gedächtnis …“
Lukas 22,19
Eine Nach- oder Vorbetrachtung
Nachwort
Paulus lässt seine damaligen Glaubensbrüder in der römischen Gemeinde an seinen neuen inne- ren Einsichten teilnehmen. Er wusste, dass seine Erkenntnisse verstanden werden und dass seine brieflichen Mitteilungen mit allergrößter Freude aufgenommen werden - damals zu seiner Zeit. Immer wieder verfestigen solche neuen Einsichten den Glauben seiner damaligen Glaubensbrüder und Glaubensschwestern, die so manches dann auch nachvollziehen konnten. Das war Sinn und Zweck seiner Mitteilungen, den Glauben stets fester und selbstverständlicher zu machen, je mehr der Blick für das Unsichtbare hinter der rein stofflichen oder materiellen Wirklichkeit geschärft wurde. Der Brief des Apostels Paulus ist erhalten geblieben und gehört bis heute zum anerkannten bibli- schen Kanon. Gleichzeitig werden und wurden aber später seine Einsichten und viele seiner überlieferten Aussagen, wie die hier zitierten, oft nicht verstanden oder falsch interpretiert. Warum scheiterte so oft ein wahres Verständnis für diese zutiefst inspirierten Zeugnisse eines ech- ten Glaubenslebens aufgrund stets zunehmender Vervollkommnung? „Jetzt lebe nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir …“ Nun, wie sonst sollte sich ein echtes Wirken des Heiligen Geistes zeigen? Ein heutiger Wahrheitssucher hat es leicht nach einem Studium des Dudde-Werkes die Gedanken oder Einsichten des Paulus wieder direkt zu verstehen. Denn der Plan Gottes, das ge- samte Heilsgeschehen, mit dem endlos langen Vorentwicklungsgang der menschlichen Seele wird hier unverhüllt und umfassend geduldig aufgerollt, siehe die Skizze zum Plan Gottes. Die nachfolgende Kundgabe BD 7259 verdeutlicht ganz generell, warum ein in der Liebe Lebender, z B. Paulus und andere Suchende, - damals auch ohne Dudde - zu diesen Einsichten kommen konnte, - und andererseits warum dieses Wissen nicht sofort und ganz offensichtlich als Worte Jesu Christi dem Neuen Testament, dem Evangelium, zu entnehmen ist. „Denn jeder Mensch, der sich diese Liebelehre (die Lehre Jesu im Evangelium) an - gelegen sein läßt, der gelangt auch zu stets tieferem Wissen, und er wird dann auch eindringen in jenes Wissen über den endlos langen Vorentwicklungsgang der menschlichen Seele, die auf Erden nur noch ihre letzte Willensprobe abzulegen hat.“ Weiter vermittelt die BD 7259, - bitte einmal im Ganzen lesen: „Jeder liebewillige Mensch wird darüber nachdenken und auch nicht ganz ablehnend dazu stehen, aber er wird sich vielleicht fragen, warum ein solches Wissen nicht schon eher den Zugang zu den Menschen fand, warum nicht Erwähnung getan wird im Buche der Bücher.“ Die Kundgabe BD 7259 macht Voraussetzungen und Zusammenhänge deutlich. Auf dieser Basis wird für Menschen guten Willens das Verborgene oder scheinbar Unergründliche geistig sichtbar und verständlich. Jetzt kann ein vertiefendes Wissen um den Vorentwicklungsgang der menschlichen Seele und damit der evolutive Verlauf der gesamten Schöpfung im kosmischen Raum überhaupt eingeord- net werden. Mit diesem Wissen und den neuen Erkenntnissen ist es heute in Anbetracht des nahen Endes der ersten Erlösungsperiode für ernsthaft Suchende möglich, sich wieder der großen Verantwortung bewusst zu werden, die jeder Mensch für seinen Lebenswandel trägt. Zitat aus BD 7259 : „Da nun aber die Menschen kurz vor dem Ende stehen, sollen sie desto verantwortungs - bewußter leben. Und es kann auch ein Wissen über den Vorentwicklungsgang der Seele dieses Verantwortungsbewußtsein im Menschen vertiefen, was angesichts des nahen Endes nicht zu unterschätzen ist. Auch Menschen, die noch nicht zu glauben vermögen, können durch Gedanken dazu veranlaßt werden, ihren Lebenswandel zu ändern.“ Mit diesem geoffenbarten „neuen“ Wissen bildet die Dudde-Offenbarung - als reine christliche Literatur - eine Instanz, die tatsächlich heute noch einige wenige Menschen inspirieren kann, die Liebelehre, die Lehre Jesu Christi, für sich zu entdecken, und sie für das eigene Leben im Glauben anzunehmen und umzusetzen. Mit diesen Gedanken ist in diesem Nach- oder Vorwort auch das Anliegen dieser Homepage www.gottesoffenbarung.de von mir zum Ausdruck gebracht. FJD
Der Apostel Paulus schrieb in einem Brief an die römische Gemeinde das Folgende: Bibel, Neues Testament: Römer 8:19-22 Neue Genfer Übersetzung (NGU-DE) 19 Ja, die gesamte Schöpfung wartet sehnsüchtig darauf, dass die Kinder Gottes in ihrer ganzen Herrlichkeit sichtbar werden[a]. 20 Denn die Schöpfung ist der Vergänglichkeit unterworfen, allerdings ohne etwas dafür zu können. Sie musste sich dem Willen dessen beugen, der ihr dieses Schicksal auferlegt hat.[b] Aber damit verbunden ist eine Hoffnung: 21 Auch sie, die Schöpfung, wird von der Last[c] der Vergänglichkeit befreit werden und an der Freiheit teilhaben, die den Kindern Gottes mit der künfti- gen Herrlichkeit geschenkt wird[d]. 22 Wir wissen allerdings, dass die gesamte Schöpfung jetzt noch unter ihrem Zustand seufzt, als würde sie in Geburtswehen liegen[e].
Heute meinen viele Menschen ohne Gott leben zu können! Aufgrund ihres von Gott verliehenen Selbstbestimmungsrechtes können und wollen Menschen diesen Glauben leben. Dieser Glaube wird aus Unwissenheit, Gleichgültigkeit und Ablehnung gespeist. Der allwissende Gott weiß seit Ewigkeit um den Willen vieler Menschen ohne Gott leben zu wollen. Gottes Schaffen und Wirken ist deshalb seit undenklichen Zeiten darin begründet, diesen „Glauben“ oder besser gesagt, diesen Widerstand ihm gegenüber zu wandeln. „Im Anfang war das Wort …. Ein Tedeum dem Schöpfer Himmels und der Erde…. Ihr Alle seid Seine Geschöpfe, die Ihm einst verloren gingen …. Und Er wird nicht ruhen, bis Er alle Schäflein zurückgewonnen hat ….“ Auch deshalb offenbart sich der Urgrund allen Seins immerzu, um diesen todbringenden Glauben mit seinen unvermeidbar furchtbaren Folgen - sowohl individuell als auch global - unaufhaltsam und geduldig in einen auf Wahrheit, Liebe und Einsicht gründenden beglücken- den Glauben zu wandeln. Ein Zeugnis dieses Wirkens durch den Geist Gottes ist das Offenbarungswerk Bertha Duddes. Alle 9030 Einzelkundgaben Bertha Duddes sind hier aufzurufen oder herunterzuladen.
Beobachtung
Menschen im Gottwiderstand
„Alles habe Ich durch Beispiele den Menschen zu erklären versucht, durch Bilder machte Ich es ihnen verständlich, und es verstanden Mich, die Mir zustrebten, die gut waren oder gut zu sein sich bemüh - ten. Die anderen aber ärgerten sich an Mir, weil sie wörtlich nahmen, was geistig zu verstehen war .... Und so auch legen heut noch die Menschen Mein Wort verschieden aus, je nach ihrem Reifezustand und ihrem Willen, der Mir zu- oder abge - wandt ist.“
BD 2221 -25.-27.1.1942
9030 Kapitel oder Einzelkundgaben durfte Bertha Dudde von 1937 bis zu ihrem Tode 1965 empfangen und niederschreiben. Alle Kundgaben können hier aufge- rufen werden.
BD 6038 --- 30.8.1954
Vorentwicklungsgang der Seele .... Es ist schwer, die Menschen davon zu überzeugen, daß sie schon einen endlos langen Weg zurückgelegt haben, bis sie ihr Dasein als Mensch erreicht haben. Es ist deshalb schwer, weil gerade dieses Wissen nicht in dem Evangelium enthalten ist, das der Grundstock einer jeden kirchlichen Organisation ist. Aber Gott weiß auch, warum Er dieses Wissen nicht darin verankert hat, warum Er Seinen Jüngern nicht den Auftrag gab, dieses Wissen zu verbreiten, von dem die Jünger Jesu sehr wohl unterrichtet waren. Er gab ihnen nur den Auftrag, die göttliche Liebelehre zu verkünden, Er machte die Gebote der Gottes- und Nächstenliebe zum Inhalt dessen, was sie als Evangelium den Mitmenschen künden sollten, das auch Jesus als Mensch auf dieser Erde verkündete. Denn jeder Mensch, der sich diese Liebelehre angelegen sein läßt, der gelangt auch zu stets tieferem Wissen, und er wird dann auch eindringen in jenes Wissen über den end - los langen Vorentwicklungsgang der menschlichen Seele, die auf Erden nur noch ihre letzte Willensprobe abzulegen hat. Es ist wahrlich das Liebegebot das erste und wichtigste Gebot, und es nützet dem Menschen kein noch so tiefes anderes Wissen, wenn er nicht in der Liebe lebt, denn es wäre dann auch dieses Wissen nur ein unverstandenes Gedankengut, weil die Liebe erst der Schlüssel ist zum Erkennen und ohne Liebe alles unverständlich bleibt für den Menschen .... was die Jetztzeit beweiset .... denn es wird jenes Wissen nicht geglaubt, weil es nicht erkannt wird, solange die Liebe nicht das Denken eines Menschen erhellt. Jeder liebewillige Mensch wird darüber nachdenken und auch nicht ganz ablehnend dazu stehen, aber er wird sich vielleicht fragen, warum ein solches Wissen nicht schon eher den Zugang zu den Menschen fand, warum nicht Erwähnung getan wird im Buche der Bücher. Und es gibt auch dafür die Antwort, daß das Wissen erst dann einen Wert hat für den Menschen, wenn es durch die Liebe erst lebendig wurde .... Daher wird jeder liebeer - füllte Mensch auch in tieferes Wissen geleitet werden, sowie es an der Zeit ist. Da nun aber die Menschen kurz vor dem Ende stehen, sollen sie desto verantwortungs - bewußter leben. Und es kann auch ein Wissen über den Vorentwicklungsgang der Seele dieses Verantwortungsbewußtsein im Menschen vertiefen, was angesichts des nahen Endes nicht zu unterschätzen ist. Auch Menschen, die noch nicht zu glauben vermögen, können durch Gedanken dazu veranlaßt werden, ihren Lebenswandel zu ändern. Andererseits aber ist das Wissen auch nicht nötig, wenn der Mensch ein Liebeleben führt nach dem Willen Gottes. Dann wird er das Wissen blitzartig empfangen beim Eintritt in das jenseitige Reich; er wird hell und klar erkennen, was ihm auf Erden un - glaubwürdig schien oder ganz unbekannt war. Aber es wird in der Endzeit von seiten Gottes aus alles unternommen, um es dem Menschen leichtzumachen, zum Ziel zu ge - langen. Er wird hingewiesen auf seine Erdenaufgabe und auf die große Bedeutung des Erfüllens dieser Aufgabe, und darum wird ihm auch angesichts des Endes von der rück - liegenden Entwicklung Kenntnis gegeben, jedoch ohne Beweise, die sich aber jeder Mensch selbst schaffen könnte, wenn er sich eines Liebelebens befleißigte, das ihm ein helles Licht eintragen und ihm auch die Fähigkeit schenken könnte, geistig zu schauen. Es würde dann der Mensch auch die rege geistige Tätigkeit in den verschiedenen Schöpfungswerken ersehen können, er würde das Tier- und Pflanzenleben mit anderen Augen betrachten lernen, und es würde für ihn keinen Zweifel mehr geben, daß auch er selbst durch alle diese Vorentwicklungs-Phasen hindurchgegangen ist .... Aber dazu ist ein hoher Liebegrad Voraussetzung, und darum wird immer die göttliche Liebelehre vordringlich sein, d.h., die Erfüllung der Liebegebote wird ausschlaggebend sein für den Grad von Wissen oder Erkenntnis, den der Mensch auf Erden erreicht. Liebe ist unbedingt nötig, wissend braucht der Mensch nicht zu sein, weil er plötzlich im hellsten Licht stehen kann, wenn er in der Liebe gelebt hat auf Erden. Und darum braucht es euch Menschen nicht zu verwundern, daß das Evangelium nicht offen etwas erwähnt, was jedoch versteckt in ihm zu finden ist .... Denn das Wort Gottes hat vielerlei Bedeutung, was auch erst der Mensch erkennen lernt, der in der Liebe lebt .... Dieser wird dann auch viele Hinweise finden auf das Vorleben des Menschen in den Schöpfungen der Erde, und er wird sich immer nur bemühen, seine Kenntnisse dem Mitmenschen zu vermitteln, die nur dann Glauben finden, wenn auch dieser Mitmensch liebeerfüllt ist .... Amen Neuoffenbarungen .... Begründung .... Bibel .... Eine große Gefahr ist es, wenn Mein Wort falsch ausgelegt wird, wenn der Sinn Meines Wortes verdreht wird und dann auf dieser verkehrten Auslegung wiederaufgebaut wird. Denn dann hat Mein Gegner leicht Zutritt, indem er die Gedanken der Menschen nun erst recht verwirrt und sie stets weiter von der Wahrheit entfernt. Niemals wird es einem Menschen möglich sein, aus der Schrift ein Wort anzuführen, das beweiset, daß der Vater nimmermehr Seine Kinder ansprechen werde, weil Er Seinen Willen schon durch die Schrift kundgetan habe .... Es gibt kein Wort, das den Menschen das Recht geben könnte, erneute Liebeworte Gottes zu leugnen .... es gibt kein Wort, auf das sich die Gegner Meiner Neuoffenbarungen stützen können, denn niemals hätte Ich ein solches Wort gespro - chen, weil Ich allein es weiß, daß Meine Geschöpfe auf Erden immer wieder Meine Ansprache benötigen, um das Ziel zu erreichen, Meine Kinder zu werden .... Meine Ansprache ist wohl sehr verschieden, und darum braucht nicht ein jeder Mensch Meine Stimme direkt zu vernehmen; doch wenn Ich die Menschen nicht immer wieder an - sprechen würde, dann erreichten wahrlich nur wenige ihr Ziel .... Denn ohne das Wirken Meines Geistes wären die Menschen nicht fähig, recht zu den - ken, die Wahrheit vom Irrtum zu trennen und auch die Schrift recht zu verstehen .... Also spreche Ich die Menschen auch dann an, wenn Ich sie recht denken lehre und ihren Empfindungen das rechte Ziel setze, doch was ein von Meinem Geist gelenkter Mensch denkt, das wird er auch aussprechen können, und eine solche Aussprache durch eines Menschen Mund ist nun ebenfalls eine Offenbarung Meinerseits, denn es ist dann Mein Wort, das Mein Geist dem Menschen vermittelt hat. Denn Ich will zu den Menschen sprechen, und stellt sich nun ein Mensch willig Mir zur Verfügung, indem er Mein Wort den Menschen verkünden will .... dann ertönet also Mein Wort durch dieses Menschen Mund .... Jeder rechte Verkünder Meines Wortes gibt Mir die Möglichkeit, Mich neu zu offenba - ren .... Und ebenso kann Ich Mein Wort ertönen lassen, wenn jemand willig ist, Mich anzuhören .... wenn ein Mensch nach innen lauscht und von Mir angesprochen zu wer - den wünscht .... Wird ein liebender Vater stumm bleiben, wenn Sein Kind Ihn zu hören begehrt? .... Setzt Meine Liebe sich Grenzen? Bin Ich nicht ein Herr von unbegrenztem Reichtum, den Ich ständig auszuteilen bereit bin? Wollet ihr Menschen Mir Grenzen setzen oder Mir verwehren, zu reden, wann und zu wem Ich will? Wenn ihr daran glaubet, daß Ich euch gegenwärtig sein kann, dann müsset ihr auch glauben, daß Ich Mich kundgebe, wenn Ich euch gegenwärtig bin, und dennoch wollet ihr streiten, daß Ich rede zu den Menschen, die Mich hören wollen .... Ich habe euch aber Meine Gegenwart verheißen mit den Worten: "Wo zwei oder drei in Meinem Namen beisammen sind, da bin Ich mitten unter ihnen ...." Und worüber werdet ihr dann reden? Werdet ihr weltliche Reden führen? Nein, ihr werdet Mich zum Inhalt eurer Gespräche machen, ihr werdet gute Reden führen, ihr werdet reden, was Ich euch in den Mund lege, denn Ich Selbst werde sprechen durch euch, auf daß ihr Meine Gegenwart erkennet .... Und so werde Ich Selbst sein überall, wo sich die Menschen vereinigen, um Mein Wort zu hören .... überall, wo man Mich reden lässet, überall, wo Mein Geist wirken kann, und es wird stets das gleiche Wort sein, das ihr Menschen empfanget, da ihr Mich zu hören begehret .... Ich weiß es, wie nötig die Menschen Meine Ansprache brauchen, und Ich werde daher auch niemals aufhören, Mein Wort euch zuzuleiten, und Ich werde die Menschen aufklären über Irrtum und falsche Auslegung der Schrift; Ich werde Mein reines Evangelium diesen Selbst vermitteln, die sich Mir öffnen im Willen, Mir und den Mitmenschen damit zu dienen .... denn jeden guten Willen und jedes Verlangen nach der Wahrheit segne Ich, und Mein Segen besteht darin, daß Ich Selbst zu ihnen spreche, wie Ich einst zu Meinen Jüngern sprach, und daß Ich allen denen, die Mich zu hören vermögen, den Auftrag gebe, Mein reines Evangelium zu verbreiten, denn Ich spreche durch jene zu allen, die Mich hören wollen .... Amen Der Irrtum beherrscht die Menschen .... Buch der Väter .... Wie schwer ist es doch, die Menschen zur Wahrheit zu führen, will Ich ihnen den freien Willen belassen .... Es ist die Macht Meines Gegners über die Menschen riesengroß, doch auch nur wieder ihres freien Willens wegen, denn sie räumen ihm das Recht ein, seinen Einfluß auszuüben, weil sie ihm einst freiwillig gefolgt sind in die Finsternis, sie gaben alles Licht hin, und er hindert auch die Menschen, daß sie zum Licht der Erkenntnis kommen, daß sie in der Wahrheit wandeln. Sie könnten sich wohl aus der Finsternis lösen, und sie glauben auch, die Wahrheit zu besitzen, und gerade das be - leuchtet ihren Geisteszustand, daß sie die Wahrheit nicht vom Irrtum zu unterscheiden vermögen, weil sie verfinsterten Geistes sind. Sie lassen wohl ihren Verstand tätig werden und wollen auch verstandesmäßig in geis - tige Gebiete eindringen, sie machen sich das Buch der Väter zunutze und gehen auch da verstandesmäßig an die Auslegung heran, doch ihr Geist ist so lange noch verfins - tert, bis sie den Weg nehmen direkt zu Mir, ihrem Gott und Schöpfer von Ewigkeit, und sich von Mir reinste Wahrheit erbitten. Gerade an dieser Bitte um Zuführung der reinen Wahrheit wird Mein Gegner sie immer zu hindern suchen, indem sie glauben, die reinste Wahrheit nur in diesem Buche der Väter finden zu können. Doch selbst wenn der Wortlaut unverändert geblieben wäre, nützet das Wissen um diesen nichts, wenn ihnen der Geist nicht die rechte Auslegung gewährleistet .... Doch unverändert ist auch dieser Inhalt nicht geblieben, weil sich nichts unverbildet er - hält, was einstmals in aller Reinheit von Mir seinen Ausgang nahm. Immer aber wird ein geistgeweckter Mensch erkennen, wo sich Irrtum eingeschlichen hat. Und daß sich Irrtum eingeschlichen hat, dafür hat Mein Gegner stets Sorge getragen, denn es war ihm immer möglich, in den Verstand der Menschen sich einzuschalten, die glaubten, Hüter des Geistesgutes zu sein, das von Mir einst ausging. Schon die vielen Spaltungen der Kirchen beweisen euch dies, denn würden alle die gleiche Auslegung für die im Buche der Väter festgehaltenen Worte gefunden haben, dann wären keine Spaltungen entstanden .... Jede Geistesrichtung aber glaubt die rechte Auslegung zu besitzen, und doch sind sie verschieden .... und das schon sollte euch Menschen nachdenklich machen, und ihr solltet immer wieder euren Gott und Schöpfer Selbst befragen, und ihr werdet auch wahrheitsgemäß belehrt werden von Mir. Ihr aber glaubet nicht an direkte Offenbarungen eures Vaters, ihr wähnet die göttliche Ansprache für abgeschlossen mit dem "Wort Gottes", das ihr in der Bibel allein zu besitzen glaubet. Und ihr habt nicht einmal Kenntnis davon, daß "Ich Selbst in dem wirke, der da glaubet ...." Ihr erkennet göttliche Offenbarungen nicht an, ansonsten ihr auch annehmen würdet, was zu wis - sen für euch nötig ist .... Wie aber soll den Menschen ein Licht gebracht werden, wenn selbst ihr es nicht annehmet, die ihr euch berufen glaubt, den Menschen Mein Evangelium zu künden .... Die Wahrheit allein macht euch frei, die Wahrheit allein führt euch zur Seligkeit, denn nur durch die Wahrheit könnet ihr ausreifen, weil die Wahrheit das Licht ist, das von Mir Selbst ausstrahlt, weil ihr auf einem schlecht erleuchteten Wege nicht heimfindet in euer Vaterhaus, denn immer wieder wird euch Mein Gegner abdrängen vom rechten Wege, und ihr werdet es nicht merken, daß ihr ihm folget, weil er sich gut tarnet und euch durch Blendlichter hindert an der Annahme eines rechten Lichtes .... Doch der Wille des Menschen allein entscheidet .... Und so kann euch wohl immer wieder ein rechtes Licht zugetragen werden, weiset ihr es jedoch zurück, dann geht ihr weiter in der Finsternis des Geistes dahin. Doch immer wieder frage Ich euch: Warum nehmet ihr nicht den direkten Weg zu Mir und bittet Mich um Erhellung eures Geistes? Warum haltet ihr starr an einem verbildeten Geistesgut fest und versichert euch nicht, ob ihr in der Wahrheit wandelt, indem ihr Mich immer wieder darum angeht? Es wird euch nicht einmal einfallen, zu zweifeln an dem, was euch durch Zeiten hindurch übermittelt wurde .... Doch solltet ihr immer bedenken, daß nichts sich rein erhält, was durch Menschenhände hindurchgegangen ist, weil der Mensch einen freien Willen hat und er also auch nicht gehindert wird, wenn er Veränderungen vornimmt .... und daß Veränderungen vorgenommen worden sind, das betone ich immer wieder, daß Ich des - halb immer wieder die reine Wahrheit zur Erde leite, weil "Himmel und Erde vergehen werden, aber Mein Wort bleibt bestehen bis in alle Ewigkeit ...." Und weil es Veränderungen durch Menschenwillen ausgesetzt ist und dann auch nicht mehr Mein Wort ist, leite Ich es immer wieder zur Erde nieder, denn Mein Wort ist Wahrheit .... jedoch immer nur Mein Wort. Darüber denket ernstlich nach, denn es geht darum, daß die geistige Dunkelheit durchbrochen wird, die über die Erde gebreitet ist durch das Wirken Meines Gegners, der immer den Kampf führen wird gegen das Licht, und besonders in der letzten Zeit vor dem Ende. Ist euer Geist erweckt, dann werdet ihr auch klar die Wahrheit vom Irrtum zu unter - scheiden wissen .... Dann aber nehmet ihr auch Mein Wort an, das direkt von oben zur Erde geleitet wird, weil Ich allein es weiß, wie nötig es ist, den Menschen ein Licht zu bringen, denn sehr viele wandeln in der Dunkelheit des Geistes dahin und sind darum blinde Führer der Blinden .... Amen
BD 8661 ---- 1.11.1963
Ausgewählte Kundgaben aus dem Gesamtwerk Bertha Duddes
BD 6038 --- 30.8.1954
BD 7259 -- 18.1.1959
Die angeführten Zitate aus dem Römerbrief des Paulus - im Neuen Testament nachzulesen - gehören zweifellos zu den Texten, die den meisten Lesern der Bibel auf Anhieb eher unverständlich sind. Verstehen Sie z B. als Theologe, Philosoph, Religionswissenschaftler oder auch als Biologe, Anthropologe, Astrophysiker usw. diese hier angeführten Aussagen des Apostels Paulus in dieser durchdringen- den Übersicht in Raum und Zeit?
Ursprung und Endziel des Menschen: Ist das Leben auf unserem Planeten ein Produkt des Zufalls? Antworten gibt die Gottesoffenbarung durch Bertha Dudde.