Was die Welt im Innersten zusammen hält, erschließt die Offenbarung Gottes an Bertha Dudde.
Ausgewählte Kundgaben aus dem Gesamtwerk Bertha Duddes
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BD 8975 15.u.16.5.1965
gottesoffenbarung.de
Der unverhüllte Schöpfungsbericht
Teil 1
DER UNVERHÜLLTE SCHÖPFUNGSBERICHT nach der Gottesoffenbarung durch Bertha Dudde „Die beiden Schöpfungserzählungen des Buches Genesis (1. Mose) lenken den Blick auf die Entstehung von Himmel und Erde, den Beginn des Lebens und den Ursprung des Menschseins. Sie sehen hinter allem, was auf dieser Welt geschieht, Gottes schöpferisches Wirken. Der berühmte Satz "Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde" (Gen 1,1) muss als Überschrift über das ganze Schöpfungsgeschehen, dem sich der Kosmos, die Biosphäre, das organische Leben und schließlich der Mensch verdanken, gelesen werden.“ (1) Im Buch Genesis berichtet ein heute unbekannter Autor aus der Perspektive seiner zeitgenössischen Mitmenschen über diese „Schöpfungstaten“ Gottes. Der in seine Zeit (Geschichte und Sozialisation) eingebundene Mensch lernt sich und seine natürlich wahrnehmbare Umwelt (Kosmos und Biosphäre) aufzufassen, als seien diese aus der Schöpfermacht eines allmächtigen Gottes hervorgegangen. Dabei lernt er zu glauben, dass auch er selbst ein Werk Gottes ist, das alles von Gott empfängt und ihm dafür danken kann. Dieser Mensch erfasst an der beobachtbaren Natur die Herrlichkeit und Weisheit dieses Gottes (des Urgrundes allen Seins) und hat so die Möglichkeit durch weisheitsvolle innere Betrachtung die Liebe, Weisheit und Macht dieses Gottes zu erkennen, … „auf dass das Werk den Schöpfer preise.“ Zeitgenössische Theologie interpretiert das Buch Genesis auf diese Weise. Warum aber der Urgrund allen Seins überhaupt diese materielle Schöpfung, diesen Kosmos in Raum und Zeit, erstehen ließ, wird nicht mehr ergründet, wie exemplarisch in der Orientierungshilfe der EKD zur Schöpfung nachzulesen ist. Zeitgenössische Theologie stellt fest, Zitat aus: „Weltentstehung, Evolutionstheorie und Schöpfungsglaube in der Schule - Eine Orientierungshilfe des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, EKD-Texte 94, 2008“ https://www.ekd.de/ekdtext_94_vorwort.htm: „Orte des Bekenntnisses zum Schöpfer sind der Lobpreis im Gottesdienst (vgl. Ps 8; 19; 104) sowie das Nachsinnen der Weisheit über die Vollkommenheit der Schöpfungsordnung. In beiden Fällen steht die Frage nach der Sicherung der Welt und dem Sinn ihrer Ordnung im Vordergrund, während die Frage nach dem Ursprung des Seins und dem Wie des Erschaffens ein dem Menschen verborgenes Geheimnis bleibt (vgl. Spr 8,22; Hi 28; 38ff.).“ (2) (1) Orientierungshilfe des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, EKD-Texte 94, 2008“ (2) Orientierungshilfe des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, EKD-Texte 94, 2008“ 1. Was sagt Theologie heute zur Evolutionstheorie? Eines der größten Gnadengeschenke durch das direkte aufklärende Wirken des Geistes Gottes sind besondere Erkenntnisse, die uns Menschen geschenkt werden können und uns damit aus dem sonst ewig Unergründlichen herausführen. Ein Beispiel für dieses sonst ewig Unergründliche ist die neue unverhüllte Darstellung zum Ursprung des Seins und der Evolution des Lebens, wie dies im Gesamtwerk Bertha Duddes konsistent offenbart wird. Heute richtet sich die Mehrheit der Theologen an den naturwissenschaftlichen Theorien zum Ursprung und zur Evolution des Lebens aus, und zahlreiche Theologen vertreten die Auffassung, dass die Evolutionstheorie und der Glaube an einen Schöpfergott wider- spruchsfrei miteinander vereinbar sind. Aber ist diese Auffassung richtig und nachvollziehbar bei genauerem Hinsehen? Eigentlich bleibt auch dem Naturwissenschaftler dieser Ursprung weiter ein verborgenes Geheimnis, wenn er sich alleine auf seine Theorien verlassen will. Leider hat sich heute die Mehrheit der Theologen den naturwissenschaftlichen Darstellungen unterworfen. In den oben erwähnten beiden Schöpfungserzählungen der Bibel wird für mich ein un- überbrückbarer Gegensatz oder ein Defizit zu rein biologistischen Vorstellungen ersicht- lich, wenn ich 1. Mose 1, 27 und 1.Mose 2, 7 noch einmal unvoreingenommen überdenke. In 1. Mose 2.7 lesen wir: Textbibel 1899: da bildete Jahwe Gott den Menschen aus Erde vom Ackerboden und blies in seine Nase Lebensodem; so wurde der Mensch ein lebendiges Wesen. Lutherbibel 1912: Und Gott der HERR machte den Menschen aus einem Erdenkloß, und blies ihm ein den lebendi- gen Odem in seine Nase. Und also ward der Mensch eine lebendige Seele. 1.Mose 2:7 Diese Schöpfungserzählungen stellen fest, dass am sechsten Tag der Mensch als letzte Spezies mit dem „Einblasen“ des „lebendigen Odems“ durch GOTT den HERRN erschaffen wurde. In diesen Erzählungen wird zweierlei betont, nämlich dass die Erschaffung des Menschen in der Reihenfolge des Erschaffens die letzte Schöpfung am sechsten Tag war, und dass ferner dieser Mensch als einzige erschaffene Spezies erst durch den Lebensodem Gottes überhaupt ein lebendiges Wesen wurde. Alle vor dem Menschen erschaffenen Arten brauchten für ihr lebendiges Sein nicht den Lebensodem Gottes. Sie waren lebendige Geschöpfe, Tiere, nachdem Gott sie erschuf, so die biblische Darstellung. Die Naturwissenschaft, hier die Biologie mit ihrer Evolutionstheorie, kann den Lebensodem Gottes nicht erfassen, noch beschreiben, und so ignoriert die nach strengen wissenschaftlichen Prüfkriterien forschende Naturwissenschaft den lebendig machenden Geist Gottes, um die Spezies Mensch als rein evolutiv entstanden zu beschreiben. Im gottfrei erforschten menschlichen Genom finden sich keine Informationen über die ei- gentlich menschlichen Eigenschaften, also den Wesensmerkmalen, die den Menschen ex- plizit zu einem göttlichen Wesen – zunächst nur in der Anlage - machen, als da wäre Ichbewusstsein, Intelligenz und freier Wille. Alle diese Wesensmerkmale des Menschen wurden überdeutlich in 1. Mose angesprochen und hervorgehoben, – was im Überdenken der Erzählung zu erfassen ist. Schmerzfrei sortiert aber die Evolutionsbiologie die Spezies Mensch in die Artenlinie der Primaten ein. Nun muss festgestellt werden, erstens: Wenn die biblischen Schöpfungserzählungen richtig und stimmig sind, dann bildet der Mensch die Krone der Schöpfung, - als letzte Spezies erschaffen und als einzige mit dem Geist Gottes – dem lebendigen Odem – als Mensch zum Leben erweckt, und zweitens: Wenn diese biblische Erzählung vom Lebensodem einer reinen menschlichen Wunschvorstellung oder sonstigen irrtümlichen Vorstellungen entsprungen ist, dann darf durchaus nach rein biologischen Einsichten die Spezies Mensch in die Artenlinie der Primaten gezählt werden. Denn dann benötigt auch diese Spezies für ihr lebendiges Sein keines Gottesgeistes, den die Biologie für ihre Vermutungen noch nie in Anspruch nahm. Im zweiten Fall wäre also die Erzählung der Bibel nur eine spezielle biblische Anekdote, die nicht weiter einer Erkenntnisbetrachtung unterzogen zu werden braucht. Sachlich gesagt, die Bibel wäre dann nicht fehlerfrei. Hier an dieser Stelle scheiden sich heute deutlich die Geister! Können folgerichtig denkende Menschen guten Gewissens behaupten, dass diese explizite biblische Darstellung von der Erschaffung des Menschen im Buch Mose ohne einen beson- deren und damit hervorgehobenen Sinn ist? Ist diese biblische Erzählung von der Schöpfungsmacht Gottes nicht ein ganz bedeutsa- mes Zeugnis, ein Zeugnis, das im weiteren Verlauf der biblischen Erzählungen der tra- gende Eckstein überhaupt ist? Jeder Christ muss bei der geistigen Betrachtung dieses biblischen Zeugnisses sich ent- scheiden, wem und was er glauben will und was letztlich plausibler erscheint. Widerspruchsfrei kann die biblische Erzählung mit den Vorstellungen der Biologie, mit der Evolutionstheorie, nicht zusammen gefügt werden. Beides gleichzeitig für wahr und rich- tig zu halten ist einem denkenden Menschen nicht möglich, wenn dem „Lebensodem Gottes“ nicht jede Existenzbedeutung abgesprochen werden soll. Die Naturwissenschaft kennt den Geist Gottes nicht, den eigentlich lebendig machenden Odem! Und deshalb kommt genau hier - an der Sollbruchstelle zwischen religiösem und natur- wissenschaftlichem Verständnis - das Gnadengeschenk Gottes in einer unverhüllten neuen Darstellung des gesamten Schöpfungsgeschehens zum Einsatz, wie dies in der Gottesoffenbarung bei Bertha Dudde nachzuforschen ist. Ein erster Einblick in ein so ganz anderes Weltverständnis, in ein kosmologisch ganzheitli- ches Verständnis, wird im weiteren Verlauf meiner Orientierungshilfe noch angesprochen. Zunächst aber noch eine Anmerkung: Auch manchen Vertretern der Evolutionstheorie, die meinen, dass alles im Kosmos Existierende, die unbelebte wie die belebte Natur, keines allwissenden und allmächtigen Schöpfers bedurft hätte, da der Kosmos aus purem Zufall entstanden sei, muss heute deutlich entgegen getreten werden. Ein berühmter Apologet dieser These war der Astrophysiker Steven Hawking, mehr dazu lesen Sie bitte in Kapitel 4. Denn ein solcher Glaube oder eine derartige These ist nicht nur unwissenschaftlich, son- dern kann auch, vielleicht beabsichtigt, jeden Glauben an die intendierte bildliche Wahrheit der biblischen Berichte vernichten. Fundamentalistische Streitereien zwischen den unterschiedlichsten Vorstellungen vom Kreationismus bis hin zu Ableitungen der Evolutionstheorie können heute mit Erkenntnissen aus einer echten neuen Gottesoffenbarung, siehe Bertha Dudde, leicht überwunden werden. Ein volles Maß an wahren Erkenntnissen schenkt ein echtes bereinigendes Gotteswort, … die Prüfkriterien „strenger“ Wissenschaft jonglieren mit ihrem menschlichen Maß, dem Zufall, heute so und morgen so.
Heute meinen viele Menschen ohne Gott denken und forschen zu können! Wie hunderttausendfach der Begriff „Seele“ mit unterschiedlichsten Vorstellungen aufgela- den wurde im Laufe der Menschheitsgeschichte, kann z.B. auf der deutschen Seite von Wikipedia nachrecherchiert werden, …eine bemerkenswert umfassende Gesamtabbildung des Begriffs Seele. Link zu Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Seele Aber wo finden wir dort tatsächlich eine wahrheitsgemäße Darstellung? Wir wissen, nur die Wahrheit macht frei! NT: Johannes 8, 31-32 Die „gottfreie“ Wissenschaft versteht es den Begriff Seele so umzudeuten oder zu verwerfen, dass Vorstellungen aus religiösen Erfahrungen nur noch Unterhaltungswert mit folkloristi- schem Hintergrund haben. Eigene religiöse Erfahrungen sollten besser verschwiegen wer- den, wenn man in der „gottfreien“ Wissenschaft ernst genommen werden will. Heute darf sich jeder im privaten Bereich unter dem Begriff Seele gerne etwas eigenes vor- stellen, der Beliebigkeit sind keine Grenzen gesetzt.
Menschen ohne Wissen aus dem Unergründlichen
Beobachtung
„Dieser vollkommene Zustand aber blieb nicht bestehen .... Denn Ich fes - selte das Wesenhafte nicht durch Meinen Willen, Ich gab jedem einzel - nen Wesen den freien Willen als Zeichen seiner Göttlichkeit .... Und diesen freien Willen hatte auch das erst-geschaffene Wesen .... Luzifer .... und er hat ihn mißbraucht .... Luzifer konnte im freien Willen dennoch das gleiche wollen wie Ich Selbst, und er wäre unbegrenzt selig gewesen und geblieben auf ewig .... Doch er miß - brauchte die Freiheit seines Willens und richtete ihn verkehrt, was eine geistige Revolution zur Folge hatte von einer Tragweite, für die ihr Menschen kein Verständnis aufbrin - gen könnet .... Doch ihr Menschen seid die Produkte dieser einstigen geistigen Revolution ....“
„Den Anlaß zu Meinem Walten und Wirken in der ganzen Unendlichkeit gab Mein unentwegter Gestaltungs- wille, Meine unveränderlich starke Kraft sowie Meine übergroße Liebe, die sich betätigen mußte, die aber erst dann eine Art der Erfüllung fand, als sie sich Wesen schuf, die diese Liebe auffangen und zurückge - ben konnten. Denn Meine Liebe brauchte ein Gefäß, das sich ihr öff - nete und Meine Liebe in Empfang nahm und sie Mir dann wieder zu - rückstrahlte, wobei ein unvorstellba - rer Beglückungsakt stattfand, der keinem der geschaffenen Wesen je verständlich sein wird.“
„Denn Meinen Willen offenbarte Ich ihm sowohl als auch den Wesen, die aus uns beiden hervorgegangen waren, durch das Wort, das ihnen den Beweis gab, daß sie alle in Mir ihren Ursprung erkannten (hatten); sie konnten Mich ständig vernehmen und Mir auch die Antwort zurückge - ben .... sie konnten Mir Fragen stellen, die Ich ihnen durch Mein Wort be - antwortete, und da Ich ihnen gleich - zeitig auch die Denkfähigkeit gegeben hatte, die sie im freien Willen .... dem Zeichen eines göttli - che Wesens .... anwenden konnten, waren sie also nicht gezwungen, das Wort nur in einer bestimmten Richtung auszulegen, sondern sie konnten Mein Wort nach allen Richtungen hin in sich bewegen, und es war dadurch die Möglichkeit gege - ben, daß sie es auch falsch auslegen konnten, je nach ihrem Willen ....“
„Doch ihm selbst ließ Ich seine Freiheit, während Ich alles Gefallene in Meine Obhut nahm und es ihm also entwand und es zu Schöpfungen aller Art formte. Denn es erbarmte Mich sein Zustand, der unglückselig war und ewig hätte unglückselig blei - ben müssen, wenn Meine Liebe nicht einen Ausweg fand, um es einmal wieder zurückzuführen zu Mir. Der Prozeß der Rückführung ist aber von so endloser Zeitdauer, daß von Ewigkeiten gesprochen werden kann .... während welcher Mein Gegner immer nur vorübergehend sein Anrecht an das ihm gehörende Geistige geltend machen kann .... wenn es im Stadium als Mensch über die Erde geht ....“
„Glaubet Mir, daß Ich euch überaus gern unterweise, wenn Ich euer Verlangen nach einem wahrheitsge - mäßen Wissen erkenne, denn von Mir geht nur Licht aus, und dieses Licht durchstrahlet die Finsternis .... Ihr aber seid noch in einem lichtlo - sen Gebiet, wo euch das Licht zuge - führt werden muß so lange, bis ihr so erfüllt seid davon, daß ihr selbst es auch wieder ausstrahlen könnet .... Ihr seid aber aufnahmebereit für den Lichtstrahl aus Mir, sowie ihr Aufklärung wünschet über euch noch lichtlose Gebiete .... Und dann kann Ich euch auch anstrahlen, Ich kann euch wieder langsam in den Zustand der Erkenntnis versetzen und euch in ein Wissen einführen, das euch beseligt. Und es soll in euch Licht werden, ihr sollet wissen, woher ihr gekommen seid und was euer letztes Ziel ist .... Dieses Wissen kann euch nur Ich Selbst geben, Der Ich euch erschuf Mir zur Freude ....“
„Von dem Reiche der einstmals seli - gen Geister aber wisset ihr Menschen wenig oder nichts .... Es war aber die - ses Reich vorerst geschaffen, als Ich Selbst Mich in Ebenbildern erkennen wollte, als Ich Mir Gefäße schuf, in die Ich Meine Liebe ergießen konnte .... Denn das war der Anlaß der Erschaffung geistiger Wesen, daß Meine endlose Liebe sich verschen - ken wollte, daß sie sich verströmen wollte in gleichgeartete Wesen, die in ihrer Vollkommenheit Mir unvorstell - bare Seligkeit bereiteten .... Ich schuf Mir zur Freude eine geistige Welt mit wesenhaften Bewohnern, Ich belebte sie mit Schöpfungen wunderbarster Art und freute Mich an der Seligkeit jener Wesen, denen Ich eine solche Seligkeit bereitete, weil die Liebe Mich dazu drängte, die Mein Urelement war und ist ....“
„Es entstand ein unglaubliches Chaos in dem Heer urgeschaffener Geister, die sich nun entscheiden sollten, wem sie angehören wollten .... was dann den Abfall zahlloser Wesen von Mir zur Folge hatte. Doch Ich hin - derte dies alles nicht, ersah Ich doch darin nur einen Weg, der zu noch größerer Seligkeit führte, als Ich den "erschaffenen" Wesen bereiten konnte .... die wohl in aller Vollkommenheit von Mir ausgingen, aber dennoch immer nur Meine "Werke" waren ....“
9030 Kapitel oder Einzelkundgaben durfte Bertha Dudde von 1937 bis zu ihrem Tode 1965 empfangen und niederschreiben. Alle Kundgaben können hier aufge- rufen werden.
BD 8975 ---- 15.u.16.5.1965
BD 8566 ------ 22.7.1963
Ausschnitt einer Handschrift von Bertha Dudde
Der Erschaffungsakt war ein Akt der Beglückung für Gott .... Den Anlaß zu Meinem Walten und Wirken in der ganzen Unendlichkeit gab Mein un - entwegter Gestaltungswille, Meine unveränderlich starke Kraft sowie Meine übergroße Liebe, die sich betätigen mußte, die aber erst dann eine Art der Erfüllung fand, als sie sich Wesen schuf, die diese Liebe auffangen und zurückgeben konnten. Denn Meine Liebe brauchte ein Gefäß, das sich ihr öffnete und Meine Liebe in Empfang nahm und sie Mir dann wieder zurückstrahlte, wobei ein unvorstellbarer Beglückungsakt statt - fand, der keinem der geschaffenen Wesen je verständlich sein wird. Nach endlos langer Zeit des Allein-Seins wurde das Verlangen nach einem gegenseiti - gen Austausch immer stärker, obgleich Ich Mich zuvor schon an den von Mir herausge - stellten geistigen Schöpfungen im Übermaß erfreuen konnte, weil Ich kraft Meines Willens jeden Gedanken als ein vollbrachtes Werk ersah und dieser Meiner Gedanken unzählige gewesen sind, so daß Ich unentwegt schaffen konnte und doch keine Verringerung der Schaffenskraft spürte, im Gegenteil, diese nahm ständig zu, je mehr Ich sie nützte .... Doch als Mich dann der Gedanke bewegte, Mir ein Gefäß zu schaffen für die Liebekraft, das also gleich Mir gestaltet sein sollte, das Ich ausstatten wollte mit allen Eigenschaften, das also als Mein Ebenbild mit gleicher Schöpfermacht und Kraft hin - ausgestellt werden sollte, dann genügte auch schon der Gedanke daran, daß dieses Werk Meines Willens vor Mir stand in aller Herrlichkeit, so daß Ich in ihm Mich Selbst erkannte und Mich dessen erfreute, was Ich geschaffen hatte .... Die Gemeinschaft mit diesem Wesen beglückte Mich im Übermaß, war es doch ein Abbild von Mir, Der Ich aber diesem Wesen nicht schaubar sein konnte, weil es vergan - gen wäre angesichts des Urfeuers, das wohl auch die Ursubstanz jenes Geistes war, das aber .... als geschaffen .... nicht die Fülle Meiner Liebe, Macht und Kraft hätte ertragen können. Denn es war jenes Wesen immer nur ein ausgestrahlter Funke, der .... obwohl unermeßlich selig .... immer nur ein Geschöpf von Mir war, das das Ewige Licht nicht erschauen konnte. Dennoch war dieses Geschöpf für Mich das Gefäß, in das Ich Meine Liebekraft verströ - men lassen konnte, das diese Liebekraft wieder anwandte um gleichfalls schöpferisch tätig zu sein .... und da sein Verlangen das gleiche war .... es wieder zusammen mit Mir gleiche Wesen entstehen ließ und die Seligkeit unermeßlich groß war, die der Erschaffungsakt für uns bedeutete .... Immer neue Wesen gingen aus unser beider Liebewille hervor, denn es war der Raum unbegrenzt, es gab keine Begrenzung, weder der Schaffenskraft noch der Liebe, noch unseres Willens, der gleich gerichtet war .... Denn Meinen Willen offenbarte Ich ihm sowohl als auch den Wesen, die aus uns bei - den hervorgegangen waren, durch das Wort, das ihnen den Beweis gab, daß sie alle in Mir ihren Ursprung erkannten (hatten); sie konnten Mich ständig vernehmen und Mir auch die Antwort zurückgeben .... sie konnten Mir Fragen stellen, die Ich ihnen durch Mein Wort beantwortete, und da Ich ihnen gleichzeitig auch die Denkfähigkeit gege - ben hatte, die sie im freien Willen .... dem Zeichen eines göttliche Wesens .... anwenden konnten, waren sie also nicht gezwungen, das Wort nur in einer bestimmten Richtung auszulegen, sondern sie konnten Mein Wort nach allen Richtungen hin in sich bewe - gen, und es war dadurch die Möglichkeit gegeben, daß sie es auch falsch auslegen konnten, je nach ihrem Willen .... Doch anfangs standen alle Wesen mit Meinem Willen nicht im Widerspruch, sie waren unbegrenzt selig, verstanden Mein Wort recht, und es hätte dieser Zustand kein Ende zu nehmen brauchen, wenn nicht das erste aus Mir ausgestrahlte Wesen mit einem Gedanken nicht zurechtkommen konnte: daß es Mich nicht zu schauen vermochte .... und es sich selbst die Erklärung gegeben hatte, daß es Mir also dazu an Macht gebrach .... Zwar erkannte es sich selbst als von Mir geschaffen, es wußte, daß es einen Anfang hatte, während Ich von Ewigkeit war .... Aber es begann zu zweifeln und legte Mir diese Zweifel nicht vor, daß Ich sie hätte berichtigen können .... Und es glaubte, seine Gedanken vor Mir verbergen zu können, weil sie nicht immer in ihm waren, sondern nur von Zeit zu Zeit in ihm auftauchten, es aber sich immer wie - der Meiner Liebe hingab und ungeteilt diese auch empfing .... Doch da es einmal an Meiner ihm ungeteilt zuströmenden Liebe zweifelte und sich nicht entäußerte, kehrte der Zweifel immer wieder zurück, und er schuf so den Zustand des Mißtrauens, der ewig nicht zwischen dem geschaffenen Wesen und Mir hätte sein dürfen .... In diesem erstgeschaffenen Urgeist aber wurde das Mißtrauen immer stärker, zumal er sich nun als Schöpfer der zahllosen Wesen ansah, die ihn schauen konnten in aller Herrlichkeit, denen Ich aber nicht schaubar sein konnte. Und da ihm die Denkfähigkeit genauso eigen war, zog er verkehrte Schlüsse in seinem Mißtrauen .... dennoch erkannte er Mich als seinen Ausgang, aber er hoffte, auch alle anderen ge - schaffenen Wesen davon überzeugen zu können, daß er ihr Schöpfer war, da sie Mich nicht zu schauen vermochten .... Er überhob sich also über Mich und wies nun Meine Liebekraft zurück, im Glauben, selbst so viel Kraft zu besitzen, daß er Meine Kraft nicht mehr benötigte und das war seine Sünde wie auch die Sünde aller gefallenen Wesen, die ihm folgten .... (16.5.1965) Es wurde nun gleichsam eine zweite Welt erschaffen, eine Welt, in der alles verkehrt gerichtet war, die nun aber auch von Meinem nunmehrigen Gegner be - herrscht wurde. Doch da alles Erschaffene in Mir seinen Ursprung hatte, unterstand auch diese Welt Meinem Willen und Meiner Macht, und alle positiven Kräfte kämpfen gegen die negativen, immer mit dem Ziel, alles Negative wieder zurückzugewinnen .... Denn obgleich Ich den erstgeschaffenen Geist ausgestattet hatte mit der gleichen Schöpfermacht und Kraft, so hatte er diese doch verloren durch seinen Abfall von Mir .... Doch ihm selbst ließ Ich seine Freiheit, während Ich alles Gefallene in Meine Obhut nahm und es ihm also entwand und es zu Schöpfungen aller Art formte. Denn es er - barmte Mich sein Zustand, der unglückselig war und ewig hätte unglückselig bleiben müssen, wenn Meine Liebe nicht einen Ausweg fand, um es einmal wieder zurückzu - führen zu Mir. Der Prozeß der Rückführung ist aber von so endloser Zeitdauer, daß von Ewigkeiten gesprochen werden kann .... während welcher Mein Gegner immer nur vorübergehend sein Anrecht an das ihm gehörende Geistige geltend machen kann .... wenn es im Stadium als Mensch über die Erde geht .... Dann aber setzet er alles daran, das Wesen wieder in seinen Besitz zu bekommen .... wenn sich dieses nicht anderweitig helfen läßt .... wenn es nicht die Erlösung durch Jesus Christus annimmt und frei wird aus seiner Gewalt .... Seine Macht ist in dieser Zeit gewaltig, und es bedarf eines starken Willens sich von ihr zu lösen, doch auch Meine Gnade ist ungemessen und kann seiner Macht stets entgegengehalten werden .... so daß es wohl möglich ist, sich Mir freiwillig zu ergeben, und dann sein unglückse - liger Zustand beendet ist .... Doch es werden noch ewige Zeiten vergehen, bis der einstige Abfall von Mir endgültig gesühnt worden ist, und es werden noch ewige Zeiten vergehen, bis auch er sich zur Rückkehr entschließen wird, der einst als größter Lichtgeist aus Mir hervorgegangen ist, bis er in sein Vaterhaus zurückkehrt, denn endlos ist die Schar der gefallenen Geister, und diese benötigen auch noch endlose Zeiten, bis sie sich aus den Ketten be - freit haben, die ihnen von seiner Seite angelegt wurden, um als erlöst eingehen zu kön - nen in das Reich des Lichtes und der Seligkeit .... Doch Meine Liebe ist endlos, Meine Macht kennt keine Grenzen, und Meine Weisheit ist unentwegt darauf bedacht, das Ziel zu erreichen, das Ich Mir bei der Erschaffung der Geisterwelt gesetzt habe .... Amen Vorgang der Erschaffung und des Abfalls der Wesen .... Glaubet Mir, daß Ich euch überaus gern unterweise, wenn Ich euer Verlangen nach einem wahrheitsgemäßen Wissen erkenne, denn von Mir geht nur Licht aus, und dieses Licht durchstrahlet die Finsternis .... Ihr aber seid noch in einem lichtlosen Gebiet, wo euch das Licht zugeführt werden muß so lange, bis ihr so erfüllt seid davon, daß ihr selbst es auch wieder ausstrahlen könnet .... Ihr seid aber aufnahmebereit für den Lichtstrahl aus Mir, sowie ihr Aufklärung wünschet über euch noch lichtlose Gebiete .... Und dann kann Ich euch auch anstrahlen, Ich kann euch wieder langsam in den Zustand der Erkenntnis versetzen und euch in ein Wissen einführen, das euch beseligt. Und es soll in euch Licht werden, ihr sollet wissen, woher ihr gekommen seid und was euer letztes Ziel ist .... Dieses Wissen kann euch nur Ich Selbst geben, Der Ich euch erschuf Mir zur Freude .... Ihr ginget aus Mir Selbst hervor .... Meine Liebekraft stellte Geschöpfe aus Mir heraus, die Mir Selbst entsprachen, die selbständige Wesen waren .... die Ich schuf als Miniaturen Meiner Selbst. Ich gab diesen Schöpfungen Leben, d.h., sie konnten schaffen und Wirken gleich Mir, sie konnten auch Meine Stimme vernehmen und wußten sonach auch um Mich Selbst als ihren Gott und Schöpfer, und sie waren Mir treu ergeben und überaus selig .... Von dem Reiche der einstmals seligen Geister aber wisset ihr Menschen wenig oder nichts .... Es war aber dieses Reich vorerst geschaffen, als Ich Selbst Mich in Ebenbildern erkennen wollte, als Ich Mir Gefäße schuf, in die Ich Meine Liebe ergießen konnte .... Denn das war der Anlaß der Erschaffung geistiger Wesen, daß Meine endlose Liebe sich verschenken wollte, daß sie sich verströmen wollte in gleichgeartete Wesen, die in ihrer Vollkommenheit Mir unvorstellbare Seligkeit bereiteten .... Ich schuf Mir zur Freude eine geistige Welt mit wesenhaften Bewohnern, Ich belebte sie mit Schöpfungen wunderbarster Art und freute Mich an der Seligkeit jener Wesen, denen Ich eine solche Seligkeit bereitete, weil die Liebe Mich dazu drängte, die Mein Urelement war und ist .... Endlose Zeiten bestand diese geistige Welt in Harmonie und innigster Verbindung aller Wesen mit Mir, ihrem Schöpfer und Erhalter .... Endlose Zeiten waren diese Wesen in ihrem Willen und in ihrer Liebe gleichgerichtet mit Mir .... Denn das erst-geschaffene Wesen, das Ich Selbst in aller Vollkommenheit aus Mir herausgestellt hatte, war Mir in tiefer Liebe ergeben, und es fand unbegrenzte Seligkeit im Erschaffen immer neuer Wesen, die sein Wille unter Nützung der Kraft aus Mir ins Leben rief .... wie es auch Mein Wille war, denn die Liebe, die jenes Wesen für Mich empfand, hatte auch den gleichgerichteten Willen zur Folge, und es war sonach in der geistigen Welt nichts Unharmonisches, es gab nichts, was Meinem Willen widersprach, es war eine Welt unbegrenzter Seligkeit, denn alles Wesenhafte war erfüllt von Licht und Kraft und konnte schaffen nach eigenem Willen .... der auch Mein Wille war, solange Meine Liebekraft alle Meine Geschöpfe durchstrahlte .... Dieser vollkommene Zustand aber blieb nicht bestehen .... Denn Ich fesselte das Wesenhafte nicht durch Meinen Willen, Ich gab jedem einzelnen Wesen den freien Willen als Zeichen seiner Göttlichkeit .... Und diesen freien Willen hatte auch das erst- geschaffene Wesen .... Luzifer .... und er hat ihn mißbraucht .... Luzifer konnte im freien Willen dennoch das gleiche wollen wie Ich Selbst, und er wäre unbegrenzt selig gewesen und geblieben auf ewig .... Doch er mißbrauchte die Freiheit seines Willens und richtete ihn verkehrt, was eine geistige Revolution zur Folge hatte von einer Tragweite, für die ihr Menschen kein Verständnis aufbringen könnet .... Doch ihr Menschen seid die Produkte dieser einstigen geistigen Revolution .... Das erstgeschaffene Wesen, Luzifer, mit dem Ich durch das Wort ständigen Kontakt hatte, besaß wie auch alle geschaffenen Wesen die Denkfähigkeit und war sonach auch imstande, Meinem Wort einen verkehrten Sinn zu unterlegen .... es besaß einen freien Willen und konnte sonach auch seine Sinnesrichtung ändern. Es konnte aus dem Gesetz ewiger Ordnung heraustreten und völlig verkehrte Begriffe aufstellen und dadurch sowohl in sich selbst als auch in den Wesen, die sich ihm anschlossen, eine gedankliche Verwirrung anrichten, die überaus folgenschwer sich auswirkte .... Und er übertrug sein verkehrtes Denken auch auf die Wesen, die aus seinem Willen unter Nützung Meiner Kraft hervorgegangen waren .... Es entstand eine allgemeine Auflehnung wider Mich, die Wesen setzten Mir Widerstand entgegen, sie nahmen Meine Liebeanstrahlung nicht mehr widerstandslos an und wurden dadurch geschwächt und auch lichtlos .... Sie lehnten sich auf wider das Gesetz ewiger Ordnung, ihre Gedanken gingen eigene Wege .... Es entstand ein unglaubliches Chaos in dem Heer urgeschaffener Geister, die sich nun entscheiden sollten, wem sie angehören wollten .... was dann den Abfall zahlloser Wesen von Mir zur Folge hatte. Doch Ich hinderte dies alles nicht, ersah Ich doch darin nur einen Weg, der zu noch größerer Seligkeit führte, als Ich den "erschaffenen" Wesen bereiten konnte .... die wohl in aller Vollkommenheit von Mir ausgingen, aber dennoch immer nur Meine "Werke" waren .... Jetzt nach dem Abfall von Mir hatten sie die Möglichkeit, als "Kinder" wieder zurückzukehren, was ihre Seligkeit noch weit übertraf, weil der freie Wille allein die Rückkehr zu Mir als "Kind" zustande bringen muß, dann aber das Wesen völlig unabhängig ist von Mir, Meiner Macht und Meinem Willen, doch sich ganz in Meinem Willen bewegen wird, weil es durch seine Vollkommenheit gänzlich in Meinen Willen eingegangen ist .... Auf diesem Rückführungsweg zu Mir befindet ihr Menschen euch, wenn ihr über die Erde geht, und wenn ihr guten Willens seid, kann euch Mein Liebelicht von Ewigkeit wieder durchstrahlen, und ihr könnet alle diese Erkenntnisse wiedergewinnen, die ihr einstens besaßet, jedoch freiwillig dahingegeben hattet .... Und Ich kenne keine größere Seligkeit, als euch dieses Wissen zu übermitteln, als euch immer wieder Meine große Liebe anzutragen und euren Zustand der Licht- und Erkenntnislosigkeit zu wandeln, auf daß ihr wieder wie in eurem Urzustand beschaffen seid, auf daß ihr wieder zu unbegrenzter Seligkeit gelanget, auf daß ihr euer Ziel erreichet und zurückkehret als rechte Kinder zu Mir, eurem Vater von Ewigkeit, Dessen Liebe euch gilt und ewiglich gelten wird, weil ihr aus Seiner Liebe einst hervorgegangen seid .... Amen Ewige Verdammnis .... Nichtsein - Unerlöstsein .... Unzertrennlich verbunden ist der Schöpfer des Himmels und der Erde mit allen Seinen Geschöpfen, nichts lebensfähig ist ohne die Zuwendung Seiner Kraft und also diese Kraft jeglichem Schöpfungswerk vermittelt werden muß, um es zu erhalten. So sind alle Wesenheiten in ständigem Verband stehend mit der höchsten Wesenheit und es kann sonach das Wesen nur einen nicht-Gott-gewollten Weg gehen, ohne aber sich gänzlich von seinem Schöpfer und Erzeuger trennen zu können. Es wird immer Dessen Kraftzuwendung in Anspruch nehmen müssen, wenngleich es in Verblendung des Denkens im letzten Stadium seiner Entwicklung sich unabhängig wähnt von jeglicher über ihm stehenden Macht. Das Nicht-Anerkennenwollen einer Macht scheidet nicht das Vorhandensein einer solchen aus .... So also das Wesen sich trennen will von seinem Schöpfer, so geschieht dies nur in seinem eigenen Denken, indem es seinen Willen bewußt abwendet vom göttlichen Willen .... niemals aber kann es sich durch solches Denken lösen von seinem Schöpfer, denn dies wäre gleichbedeutend mit "Nicht-Sein" .... Ein Trennen ist sonach unmöglich, und es hat das bewußte Abwenden von Gott nur zur Folge, daß dieses Wesen nicht die Freiwerdung des Geistes erstrebt, sondern das Verharren in unerlöstem Zustand vorzieht, also sich gleichsam zurückversetzt in die gebannte Form, die es schon überwunden hatte .... und so die Kluft zwischen dem Schöpfer und sich ins Endlose vergrößert, anstatt sie zu verringern. Und es ist dieser Rückgang gleich einer ewigen Verdammnis, denn es sind für das Wesen endlose Zeiten unsagbarer Qual .... Es gibt kein Nicht-Sein .... nur ein Unerlöst-Sein .... Der Weg zur Erlösung ist für jedes Wesen gangbar, und es wird ihm alle erdenkliche Hilfe gewährt .... Nur muß die Vereinigung mit Gott angestrebt werden, nicht aber die Entfernung von Gott .... Es ziehet Gott die Wesen zu Sich hinan in Seiner unendlichen Liebe, sofern sie nur aufschauen zu Ihm .... Doch so Er Widerstand findet im Willen des Menschen und Seine Liebe nicht angenommen wird, hört auch die Gnadenzuwendung auf; jedoch die Kraftzufuhr aus Gott wird ihm nach wie vor gewährt, solange der Erdenweg noch nicht zurückgelegt ist. Erst im Jenseits wird das Wesen, das Widerstand bot, den Mangel göttlicher Kraft zu spüren bekommen, es ist dann gewissermaßen sich selbst überlassen. Es hat auch dann noch die Möglichkeit, die Kluft zu überbrücken, jedoch liegt auch die Gefahr nahe, in endlose Tiefen hinabzustürzen, so die Verstocktheit so groß ist, daß es auch dann noch jede Hilfe abweist. Und dann ist der Weg nach unten eingeschlagen worden, der wieder in der Gefangenschaft endet .... daß das Wesen wieder der festen Form einverleibt wird und den Gang seiner Höherentwicklung durchmachen muß wieder Ewigkeiten hindurch, bis endlich die Trennung des Geschöpfes vom ewigen Schöpfer überwunden ist .... Amen
„Doch es werden noch ewige Zeiten vergehen, bis der einstige Abfall von Mir endgültig gesühnt worden ist, und es werden noch ewige Zeiten vergehen, bis auch er sich zur Rückkehr entschließen wird, der einst als größter Lichtgeist aus Mir hervorgegangen ist, bis er in sein Vaterhaus zurückkehrt, denn endlos ist die Schar der gefallenen Geister, und diese benötigen auch noch end - lose Zeiten, bis sie sich aus den Ketten befreit haben, die ihnen von seiner Seite angelegt wurden, um als erlöst eingehen zu können in das Reich des Lichtes und der Seligkeit .... Doch Meine Liebe ist endlos, Meine Macht kennt keine Grenzen, und Meine Weisheit ist unentwegt darauf bedacht, das Ziel zu erreichen, das Ich Mir bei der Erschaffung der Geisterwelt gesetzt habe ....“
„Die Gemeinschaft mit diesem Wesen beglückte Mich im Übermaß, war es doch ein Abbild von Mir, Der Ich aber diesem Wesen nicht schau - bar sein konnte, weil es vergangen wäre angesichts des Urfeuers, das wohl auch die Ursubstanz jenes Geistes war, das aber .... als geschaffen .... nicht die Fülle Meiner Liebe, Macht und Kraft hätte ertragen kön - nen. Denn es war jenes Wesen immer nur ein ausgestrahlter Funke, der .... obwohl unermeßlich selig .... immer nur ein Geschöpf von Mir war, das das Ewige Licht nicht erschauen konnte.“
Lukas 22,19
„Tuet dies zu Meinem Gedächtnis …“
Ursprung und Endziel des Menschen: Ist das Leben auf unserem Planeten ein Produkt des Zufalls? Antworten gibt die Gottesoffenbarung durch Bertha Dudde.