Der Plan Gottes skizziert nach der Offenbarung Bertha Duddes
Ausgewählte Kundgaben aus dem Gesamtwerk Bertha Duddes
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BD 8975 15.u.16.5.1965
gottesoffenbarung.de
Der unverhüllte Schöpfungsbericht
Teil 5 und 6
5. Die rein auf materieller Basis denkende und forschende Wissenschaft er- kennt die Welt des Geistes mit ihren existenten realen Lebensformen nicht an. Der Biologie sind bestimmte Erkenntnisgrenzen gesetzt, wenn sie für die Entstehung und Entwicklung der unterschiedlichsten Arten, die je auf diesem Planten lebten, nachvollzieh- bare wahre Aussagen ohne Mithilfe durch Gottes Geist treffen möchte, und mit ihren Auslegungen ein Erklärungsmodell – die Evolutionstheorie - dazu abliefern möchte. Die naturgesetzlich – nach Gottes Gesetz – sich abspielenden evolutiven Vorgänge in der durch Gottes Willen entstandenen Schöpfung werden ohne innere Mitwirkung durch den le- bendigen Geist Gottes nie wirklich verstanden oder durchschaut. Das Gegenmodell zur Evolutionstheorie der Biologie, das durch den lebendigen Geist Gottes im Offenbarungswerk durch Bertha Dudde erstmals unverhüllt vorgestellt wird, stellt die Schöpfermacht Gottes heraus, der nach seinem Willen und in seiner Weisheit alles er- schuf, ständig erhält und die Wege zur Vollendung einbezieht. Gott ist Geist und schafft im Geist, manifestiert seine Schöpfung mit dem sogenannten Mussgesetz, wie es begrifflich bei Bertha Dudde heißt. Die Manifestationen des Mussgesetzes erhalten die Schöpfung und ließen und lassen alles evolutiv erstehen. Der Allmächtige schafft zeit- und raumlos im Geist, …aus einem Gedanken Gottes „ertönt“ das erschaffende Wort. „Im Anfang war das Wort …“. Hier scheiden sich dann die Geister. Denn wer die Allmacht und Weisheit Gottes nicht er- kennen oder anerkennen will, und nie danach forscht und um Erkennen beten will, der wird sich dann an den Zufall wenden und sich dort buchstäblich „verlieren“. Und Zufall, den es bei Gott nicht geben kann, ist die gedankliche Grundlage einer Theorie der Biologie, die stets neue Fragen gebiert, wenn alte scheinbar beantwortet sind, wie oben unter 1. schon erwähnt. Ein heutiger Wissenschaftler muss „wissenschaftlich“ denken, argumentieren und damit die Prüfkriterien strenger Wissenschaft erfüllen. Ein bewusster und konsequenter Glaube an die geistige Welt, ein Glaube an eine Dimension außerhalb von Zeit und Raum, wird heute als unvereinbar mit wissenschaftlichem Denken und Handeln gesehen. Dieser Glaube hat immer noch den Geruch des Irrationalen. Es ist nicht erlaubt zu denken, dass erst mit der Anerkennung der Existenz dieser jenseitigen Welt erst wirklich rational geforscht werden kann. Nach wie vor gilt, dass ein heutiger Wissenschaftler vollständig blind ist oder blind zu sein hat für die rein geistige erste Welt. Er soll meinen, dass er seinem „wissenschaftlichen Denken“ nur dann gerecht wird, wenn er stets jeden Gedanken an die Realität dieser ande- ren Welt als irrational ablehnt, oder beides strikt voneinander trennt. Und damit verwerfen und versäumen solche Wissenschaftler die Mittel und Wege, die ein feineres und wirklichkeitsgetreueres Erkennen der Schöpfung Gottes ermöglichen. Der geistig Suchende nimmt sich alle Freiheit, die er braucht, er wendet sich an die Instanz, die alleine eine wahrheitsgemäße Aufklärung schenken kann: „Ihr müsset alle von Gott ge- lehret sein!“ Joh 6,43-46 Ein erstes, fast wissenschaftliches, Verständnis für die Transformation von „gefallenem Geist“ zu Materie wird mit neuem Verständnis auf Basis einer echten unverhüllten Gottesoffenbarung auf den Weg gebracht. Wir können uns veranschaulichen, dass Materie im traditionellen Sinne des Wortes eigentlich gar nicht existiert, sondern nur etwas ist, das auf Zeit zersetzende gottwiderständige Energie, sprich verirrte, erloschene Intelligenz, ein- hüllt und gefangen nimmt. Mystiker sprechen hier auch vom „Gericht der Materie“. Bereits im Römerbrief des Paulus von Tarsus, also in der Bibel, findet sich eine Äußerung, in der dieser davon spricht, dass die gesamte Schöpfung bis auf den heutigen Tag an Schöpfungswehen leide. J.Steve Miller zitiert in seinem Buch „Erkundung der Ewigkeit“ einige Wissenschaftler: „Der Astronom V. A. Firsoff schrieb: »Die Behauptung, dass es nur Materie und keinen Geist gibt, ist die unlogischste aller Aussagen, ziemlich weit entfernt von den Erkenntnissen der modernen Physik, die zei- gen, dass im traditionellen Sinne des Wortes gar keine Materie existiert.« 9 Der wegweisende Physiker Werner Heisenberg hat es so ausgedrückt: »Atome sind keine Dinge. Die Elektronen, welche die Schalen eines Atoms bilden, sind keine Dinge im Sinne der klassischen Physik mehr, Dinge also, die eindeutig durch Begriffe wie Lage, Geschwindigkeit, Energie und Größe beschrieben werden könnten. Auf der Ebene der Atome existiert die objektive Welt in Raum und Zeit nicht mehr, und die mathematischen Symbole der theoretischen Physik beziehen sich nur noch auf Möglichkeiten, nicht auf Fakten.« 10 James Jeans, angesehener Mathematiker und Physiker an den Universitäten Cambridge und Princeton, schrieb: »Der Strom des Wissens bewegt sich in Richtung einer nicht mechanischen Wirklichkeit; das Universum sieht allmählich immer mehr wie ein großer Gedanke als wie eine Maschine aus. Der Geist scheint nicht mehr ein zufälliger Eindringling im Reich der Materie zu sein. Wir sollten ihn eher als Herrscher dieses Reiches anerkennen.« 11“ In den Bertha Dudde - Kundgaben BD 4067a und BD 4067b gibt der allwissende Schöpfergeist Selbst erste Hinweise zur Entstehung der Materie, eine schematische Darstellung beim Übergang von Geist zu Materie. 6. Die Brücke zum Jenseits muss betreten werden, wenn wirkliches Verständnis gesucht wird. Oftmals fundamentalistische Streitereien beim unterschiedlichen Forschen nach der Wirklichkeit könnten jetzt ein für alle Mal beendet werden, wenn Vertreter der Natur- und Geisteswissenschaft eine echte neue Offenbarung Gottes heute für möglich halten, und sie als solche anerkennen könnten. Die Evolutionen, die die Naturwissenschaft beobachten kann, und besonders die Evolution der Arten – „der Mechanismus der Selektion der Arten“ -, die die Biologie mit ihrer Theorie versucht innerhalb ihrer begrenzten Möglichkeiten zu beschreiben, ist vordergründig richtig und wird von einer echten Gottesoffenbarung insofern bestätigt, die dabei aber ganz vor- rangig die natürliche „geistige Selektion“ erklärt, also die Vorgänge auf der geistigen Ebene. Auf dieser Ebene regiert allein Gottes Wille, der in der Dudde-Offenbarung mit dem Begriff „Mussgesetz“ bezeichnet wird. Wir können auch sagen, hier bestimmt Gottes intelligente und allwissende Macht, also der Heilige Geist, auf naturgesetzliche Weise. Ein ständiger Wandel und der Wechsel aller Arten über unvorstellbar lange Zeiträume wird selbstverständig richtig beobachtet von wachen Naturforschern. Aber die geistigen Ursachen und der eigentliche Sinn allen Wandelns in belebter und unbe- lebter Natur kann nicht erfasst werden durch rein äußere Beobachtung. Gerade deshalb muss die ignorante Einfältigkeit der Forscher konstatiert werden, die die Ursachen für Entwicklungsprozesse nur auf der grobmateriellen Seite im Bauplan der Arten, der DNA, meinen suchen zu müssen und dann noch an den Zufall glauben. Was sind das für Forscher, die die geistigen Ursachen stets vollständig negieren? Erst wenn verstanden wird, wie Materie existenziell „ersichtlich“ in Erscheinung tritt und wie sie nach dem Willen Gottes, - vollständig von seiner Allmacht beherrscht -, sich im Kosmos entwickelt, und wie diese nun „materiellen Substanzen“ später sowohl der unbe- lebten wie der belebten Natur in der gesamten Biosphäre mit allen ihren schier unendli- chen Arten dienen müssen, kann überhaupt erst verstehen, wie der Mensch sich nach Gottes evolutiven Plan entwickelt und was er in der Anlage ist. Erst in Folge kann der Begriff Seele unzweideutig umfasst werden! Kreationismus, Neo-Kreationismus und die Irrwege im Konzept des „intelligent design“ könnten schnell ad acta gelegt werden, wenn dies verstanden würde. Aber die Brücke zum Jenseits zu betreten, also die übergeordnet regierende Domain des Geistes zu akzeptieren, wird wohl den meist rein diesseitig orientiert Denkenden kaum noch möglich sein! Aber unbeirrbare freie Geister wird es immer geben, die bereit sind, den Mainstream zu ver- lassen und ihren Prozess der eigenen geistigen Suche weiter zu gehen! Alle diese werden einmal verstehen und akzeptieren, dass das „gefallene Geistige“, das die Materie bildet, einen „rückwärts“ gerichteten ewige Zeiten währenden „Verfallsprozess“ auf der geistigen Ebene, außerhalb von Zeit und Raum, durchlaufen hat – den sogenannten „URFALL“ oder den „Fall der Geister“. – Hierdurch entstand diese erwähnte zweite Welt. Diese Vorgänge vor Raum und Zeit bilden die Ursachen aller evolutiven Prozesse auf der materiellen Ebene heute in Raum und Zeit, mit dem Ziel, einen Heilungsprozess – den großen Rückführungsprozess „ins Vaterhaus“ - erfolgreich einzuleiten und einmal zu erreichen. Auf der materiellen Ebene manifestiert sich dieser Heilungs- oder Rückführungsprozess dann „sichtbar“ im sich generierenden Kosmos, später in der unbelebten Natur der Gestirne und noch später in der belebten Natur, in der Biosphäre, im organischen Leben und dann am evolutiven Endpunkt, in der Erschaffung des Menschen. Der Bauplan der biologischen Struktur des Menschen, das menschliche DNA-Genom, nimmt viele Anleihen am Bauplan der voradamitischen Geschöpfe, um in der irdischen Biosphäre biologisch existieren zu können. Aber die Seele des Menschen soll in diesem Körper während ihres kurzen Erdenlebens aus- reifen und ist darum der eigentliche evolutive Endpunkt, um den es der Gottheit mit seiner gesamten Schöpfung immer und alleine ging, wie oben unter 2. und 3. angesprochen wurde. Weitere Hintergründe und erste Einzelheiten zu diesen Darstellungen werden in den Kapiteln 1 und 2 in der Skizze zum Plan Gottes ausgeführt. Wenn jetzt das hier von mir Gesagte und Beschriebene zunächst nur schwer fassbar sein mag, so wird vieles völlig klar, wenn Sie sich als ernsthaft Suchender wirklich einmal chro- nologisch auf das Gesamtwerk, geoffenbart durch Bertha Dudde, einlassen. Der Inhalt der Kundgabe BD 8975 aus dem Gesamtwerk Bertha Duddes ist einzigartig, wohl einmalig und völlig neu. (auch in Kapitel 2 angeführt) Sie beschreibt, nein schildert, aus dem Herzen Gottes wie es zu dieser Schöpfung umfas- send aus zwei Welten, dem Dies- und dem Jenseits, zwischen denen der Mensch auf Zeit existiert, denn überhaupt kommen musste. Dieser „intime“ Einblick in Gottes Herz, in Gottes ganz persönliches Wollen und Fühlen ist unnennbar heilig, und doch lässt der Schöpfer jeden Menschen, so unwürdig er auch schei- nen mag, daran teilhaben. Wie tief neigt sich hier der Erhabene jedem Menschen zu, wenn dieser denn nur aus eige- nem Antrieb sucht und sich durch guten Willen würdig macht. „Ich bin gütig und von Herzen demütig“, so sagt es Jesus Christus. Bitte achten und heiligen Sie, lieber Leser, diese Kundgabe, die auf ihre Art das gesamte Werk Duddes konsistent bestätigt.
Heute meinen viele Menschen ohne Gott denken und forschen zu können! Wie hunderttausendfach der Begriff „Seele“ mit unterschiedlichsten Vorstellungen aufgela- den wurde im Laufe der Menschheitsgeschichte, kann z.B. auf der deutschen Seite von Wikipedia nachrecherchiert werden, …eine bemerkenswert umfassende Gesamtabbildung des Begriffs Seele. Link zu Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Seele Aber wo finden wir dort tatsächlich eine wahrheitsgemäße Darstellung? Wir wissen, nur die Wahrheit macht frei! NT: Johannes 8, 31-32 Die „gottfreie“ Wissenschaft versteht es den Begriff Seele so umzudeuten oder zu verwerfen, dass Vorstellungen aus religiösen Erfahrungen nur noch Unterhaltungswert mit folkloristi- schem Hintergrund haben. Eigene religiöse Erfahrungen sollten besser verschwiegen wer- den, wenn man in der „gottfreien“ Wissenschaft ernst genommen werden will. Heute darf sich jeder im privaten Bereich unter dem Begriff Seele gerne etwas eigenes vor- stellen, der Beliebigkeit sind keine Grenzen gesetzt.
Menschen ohne Wissen aus dem Unergründlichen
Beobachtung
„Dieser vollkommene Zustand aber blieb nicht bestehen .... Denn Ich fes - selte das Wesenhafte nicht durch Meinen Willen, Ich gab jedem einzel - nen Wesen den freien Willen als Zeichen seiner Göttlichkeit .... Und diesen freien Willen hatte auch das erst-geschaffene Wesen .... Luzifer .... und er hat ihn mißbraucht .... Luzifer konnte im freien Willen dennoch das gleiche wollen wie Ich Selbst, und er wäre unbegrenzt selig gewesen und geblieben auf ewig .... Doch er miß - brauchte die Freiheit seines Willens und richtete ihn verkehrt, was eine geistige Revolution zur Folge hatte von einer Tragweite, für die ihr Menschen kein Verständnis aufbrin - gen könnet .... Doch ihr Menschen seid die Produkte dieser einstigen geistigen Revolution ....“
„Den Anlaß zu Meinem Walten und Wirken in der ganzen Unendlichkeit gab Mein unentwegter Gestaltungs- wille, Meine unveränderlich starke Kraft sowie Meine übergroße Liebe, die sich betätigen mußte, die aber erst dann eine Art der Erfüllung fand, als sie sich Wesen schuf, die diese Liebe auffangen und zurückgeben konnten. Denn Meine Liebe brauchte ein Gefäß, das sich ihr öffnete und Meine Liebe in Empfang nahm und sie Mir dann wieder zurückstrahlte, wobei ein unvorstellbarer Beglück- ungsakt stattfand, der keinem der ge - schaffenen Wesen je verständlich sein wird.“
„Denn Meinen Willen offenbarte Ich ihm sowohl als auch den Wesen, die aus uns beiden hervorgegangen waren, durch das Wort, das ihnen den Beweis gab, daß sie alle in Mir ihren Ursprung erkannten (hatten); sie konnten Mich ständig vernehmen und Mir auch die Antwort zurückge - ben .... sie konnten Mir Fragen stellen, die Ich ihnen durch Mein Wort be - antwortete, und da Ich ihnen gleich - zeitig auch die Denkfähigkeit gegeben hatte, die sie im freien Willen .... dem Zeichen eines göttli - che Wesens .... anwenden konnten, waren sie also nicht gezwungen, das Wort nur in einer bestimmten Richtung auszulegen, sondern sie konnten Mein Wort nach allen Richtungen hin in sich bewegen, und es war dadurch die Möglichkeit gege - ben, daß sie es auch falsch auslegen konnten, je nach ihrem Willen ....“
„Doch ihm selbst ließ Ich seine Freiheit, während Ich alles Gefallene in Meine Obhut nahm und es ihm also entwand und es zu Schöpfungen aller Art formte. Denn es erbarmte Mich sein Zustand, der unglückselig war und ewig hätte unglückselig blei - ben müssen, wenn Meine Liebe nicht einen Ausweg fand, um es einmal wieder zurückzuführen zu Mir. Der Prozeß der Rückführung ist aber von so endloser Zeitdauer, daß von Ewigkeiten gesprochen werden kann .... während welcher Mein Gegner immer nur vorübergehend sein Anrecht an das ihm gehörende Geistige geltend machen kann .... wenn es im Stadium als Mensch über die Erde geht ....“
„Glaubet Mir, daß Ich euch überaus gern unterweise, wenn Ich euer Verlangen nach einem wahrheitsge - mäßen Wissen erkenne, denn von Mir geht nur Licht aus, und dieses Licht durchstrahlet die Finsternis .... Ihr aber seid noch in einem lichtlo - sen Gebiet, wo euch das Licht zuge - führt werden muß so lange, bis ihr so erfüllt seid davon, daß ihr selbst es auch wieder ausstrahlen könnet .... Ihr seid aber aufnahmebereit für den Lichtstrahl aus Mir, sowie ihr Aufklärung wünschet über euch noch lichtlose Gebiete .... Und dann kann Ich euch auch anstrahlen, Ich kann euch wieder langsam in den Zustand der Erkenntnis versetzen und euch in ein Wissen einführen, das euch beseligt. Und es soll in euch Licht werden, ihr sollet wissen, woher ihr gekommen seid und was euer letztes Ziel ist .... Dieses Wissen kann euch nur Ich Selbst geben, Der Ich euch erschuf Mir zur Freude ....“
„Von dem Reiche der einstmals seli - gen Geister aber wisset ihr Menschen wenig oder nichts .... Es war aber die - ses Reich vorerst geschaffen, als Ich Selbst Mich in Ebenbildern erkennen wollte, als Ich Mir Gefäße schuf, in die Ich Meine Liebe ergießen konnte .... Denn das war der Anlaß der Erschaffung geistiger Wesen, daß Meine endlose Liebe sich verschen - ken wollte, daß sie sich verströmen wollte in gleichgeartete Wesen, die in ihrer Vollkommenheit Mir unvorstell - bare Seligkeit bereiteten .... Ich schuf Mir zur Freude eine geistige Welt mit wesenhaften Bewohnern, Ich belebte sie mit Schöpfungen wunderbarster Art und freute Mich an der Seligkeit jener Wesen, denen Ich eine solche Seligkeit bereitete, weil die Liebe Mich dazu drängte, die Mein Urelement war und ist ....“
„Es entstand ein unglaubliches Chaos in dem Heer urgeschaffener Geister, die sich nun entscheiden sollten, wem sie angehören wollten .... was dann den Abfall zahlloser Wesen von Mir zur Folge hatte. Doch Ich hin - derte dies alles nicht, ersah Ich doch darin nur einen Weg, der zu noch größerer Seligkeit führte, als Ich den "erschaffenen" Wesen bereiten konnte .... die wohl in aller Vollkommenheit von Mir ausgingen, aber dennoch immer nur Meine "Werke" waren ....“
9030 Kapitel oder Einzelkundgaben durfte Bertha Dudde von 1937 bis zu ihrem Tode 1965 empfangen und niederschreiben. Alle Kundgaben können hier aufge- rufen werden.
BD 8975 ---- 15.u.16.5.1965
BD 8566 ------ 22.7.1963
Ausschnitt einer Handschrift von Bertha Dudde
Der Erschaffungsakt war ein Akt der Beglückung für Gott .... Den Anlaß zu Meinem Walten und Wirken in der ganzen Unendlichkeit gab Mein un - entwegter Gestaltungswille, Meine unveränderlich starke Kraft sowie Meine übergroße Liebe, die sich betätigen mußte, die aber erst dann eine Art der Erfüllung fand, als sie sich Wesen schuf, die diese Liebe auffangen und zurückgeben konnten. Denn Meine Liebe brauchte ein Gefäß, das sich ihr öffnete und Meine Liebe in Empfang nahm und sie Mir dann wieder zurückstrahlte, wobei ein unvorstellbarer Beglückungsakt statt - fand, der keinem der geschaffenen Wesen je verständlich sein wird. Nach endlos langer Zeit des Allein-Seins wurde das Verlangen nach einem gegenseiti - gen Austausch immer stärker, obgleich Ich Mich zuvor schon an den von Mir herausge - stellten geistigen Schöpfungen im Übermaß erfreuen konnte, weil Ich kraft Meines Willens jeden Gedanken als ein vollbrachtes Werk ersah und dieser Meiner Gedanken unzählige gewesen sind, so daß Ich unentwegt schaffen konnte und doch keine Verringerung der Schaffenskraft spürte, im Gegenteil, diese nahm ständig zu, je mehr Ich sie nützte .... Doch als Mich dann der Gedanke bewegte, Mir ein Gefäß zu schaffen für die Liebekraft, das also gleich Mir gestaltet sein sollte, das Ich ausstatten wollte mit allen Eigenschaften, das also als Mein Ebenbild mit gleicher Schöpfermacht und Kraft hin - ausgestellt werden sollte, dann genügte auch schon der Gedanke daran, daß dieses Werk Meines Willens vor Mir stand in aller Herrlichkeit, so daß Ich in ihm Mich Selbst erkannte und Mich dessen erfreute, was Ich geschaffen hatte .... Die Gemeinschaft mit diesem Wesen beglückte Mich im Übermaß, war es doch ein Abbild von Mir, Der Ich aber diesem Wesen nicht schaubar sein konnte, weil es vergan - gen wäre angesichts des Urfeuers, das wohl auch die Ursubstanz jenes Geistes war, das aber .... als geschaffen .... nicht die Fülle Meiner Liebe, Macht und Kraft hätte ertragen können. Denn es war jenes Wesen immer nur ein ausgestrahlter Funke, der .... obwohl unermeßlich selig .... immer nur ein Geschöpf von Mir war, das das Ewige Licht nicht erschauen konnte. Dennoch war dieses Geschöpf für Mich das Gefäß, in das Ich Meine Liebekraft verströ - men lassen konnte, das diese Liebekraft wieder anwandte um gleichfalls schöpferisch tätig zu sein .... und da sein Verlangen das gleiche war .... es wieder zusammen mit Mir gleiche Wesen entstehen ließ und die Seligkeit unermeßlich groß war, die der Erschaffungsakt für uns bedeutete .... Immer neue Wesen gingen aus unser beider Liebewille hervor, denn es war der Raum unbegrenzt, es gab keine Begrenzung, weder der Schaffenskraft noch der Liebe, noch unseres Willens, der gleich gerichtet war .... Denn Meinen Willen offenbarte Ich ihm sowohl als auch den Wesen, die aus uns bei - den hervorgegangen waren, durch das Wort, das ihnen den Beweis gab, daß sie alle in Mir ihren Ursprung erkannten (hatten); sie konnten Mich ständig vernehmen und Mir auch die Antwort zurückgeben .... sie konnten Mir Fragen stellen, die Ich ihnen durch Mein Wort beantwortete, und da Ich ihnen gleichzeitig auch die Denkfähigkeit gege - ben hatte, die sie im freien Willen .... dem Zeichen eines göttliche Wesens .... anwenden konnten, waren sie also nicht gezwungen, das Wort nur in einer bestimmten Richtung auszulegen, sondern sie konnten Mein Wort nach allen Richtungen hin in sich bewe - gen, und es war dadurch die Möglichkeit gegeben, daß sie es auch falsch auslegen konnten, je nach ihrem Willen .... Doch anfangs standen alle Wesen mit Meinem Willen nicht im Widerspruch, sie waren unbegrenzt selig, verstanden Mein Wort recht, und es hätte dieser Zustand kein Ende zu nehmen brauchen, wenn nicht das erste aus Mir ausgestrahlte Wesen mit einem Gedanken nicht zurechtkommen konnte: daß es Mich nicht zu schauen vermochte .... und es sich selbst die Erklärung gegeben hatte, daß es Mir also dazu an Macht gebrach .... Zwar erkannte es sich selbst als von Mir geschaffen, es wußte, daß es einen Anfang hatte, während Ich von Ewigkeit war .... Aber es begann zu zweifeln und legte Mir diese Zweifel nicht vor, daß Ich sie hätte berichtigen können .... Und es glaubte, seine Gedanken vor Mir verbergen zu können, weil sie nicht immer in ihm waren, sondern nur von Zeit zu Zeit in ihm auftauchten, es aber sich immer wie - der Meiner Liebe hingab und ungeteilt diese auch empfing .... Doch da es einmal an Meiner ihm ungeteilt zuströmenden Liebe zweifelte und sich nicht entäußerte, kehrte der Zweifel immer wieder zurück, und er schuf so den Zustand des Mißtrauens, der ewig nicht zwischen dem geschaffenen Wesen und Mir hätte sein dürfen .... In diesem erstgeschaffenen Urgeist aber wurde das Mißtrauen immer stärker, zumal er sich nun als Schöpfer der zahllosen Wesen ansah, die ihn schauen konnten in aller Herrlichkeit, denen Ich aber nicht schaubar sein konnte. Und da ihm die Denkfähigkeit genauso eigen war, zog er verkehrte Schlüsse in seinem Mißtrauen .... dennoch erkannte er Mich als seinen Ausgang, aber er hoffte, auch alle anderen ge - schaffenen Wesen davon überzeugen zu können, daß er ihr Schöpfer war, da sie Mich nicht zu schauen vermochten .... Er überhob sich also über Mich und wies nun Meine Liebekraft zurück, im Glauben, selbst so viel Kraft zu besitzen, daß er Meine Kraft nicht mehr benötigte und das war seine Sünde wie auch die Sünde aller gefallenen Wesen, die ihm folgten .... (16.5.1965) Es wurde nun gleichsam eine zweite Welt erschaffen, eine Welt, in der alles verkehrt gerichtet war, die nun aber auch von Meinem nunmehrigen Gegner be - herrscht wurde. Doch da alles Erschaffene in Mir seinen Ursprung hatte, unterstand auch diese Welt Meinem Willen und Meiner Macht, und alle positiven Kräfte kämpfen gegen die negativen, immer mit dem Ziel, alles Negative wieder zurückzugewinnen .... Denn obgleich Ich den erstgeschaffenen Geist ausgestattet hatte mit der gleichen Schöpfermacht und Kraft, so hatte er diese doch verloren durch seinen Abfall von Mir .... Doch ihm selbst ließ Ich seine Freiheit, während Ich alles Gefallene in Meine Obhut nahm und es ihm also entwand und es zu Schöpfungen aller Art formte. Denn es er - barmte Mich sein Zustand, der unglückselig war und ewig hätte unglückselig bleiben müssen, wenn Meine Liebe nicht einen Ausweg fand, um es einmal wieder zurückzu - führen zu Mir. Der Prozeß der Rückführung ist aber von so endloser Zeitdauer, daß von Ewigkeiten gesprochen werden kann .... während welcher Mein Gegner immer nur vorübergehend sein Anrecht an das ihm gehörende Geistige geltend machen kann .... wenn es im Stadium als Mensch über die Erde geht .... Dann aber setzet er alles daran, das Wesen wieder in seinen Besitz zu bekommen .... wenn sich dieses nicht anderweitig helfen läßt .... wenn es nicht die Erlösung durch Jesus Christus annimmt und frei wird aus seiner Gewalt .... Seine Macht ist in dieser Zeit gewaltig, und es bedarf eines starken Willens sich von ihr zu lösen, doch auch Meine Gnade ist ungemessen und kann seiner Macht stets entgegengehalten werden .... so daß es wohl möglich ist, sich Mir freiwillig zu ergeben, und dann sein unglückse - liger Zustand beendet ist .... Doch es werden noch ewige Zeiten vergehen, bis der einstige Abfall von Mir endgültig gesühnt worden ist, und es werden noch ewige Zeiten vergehen, bis auch er sich zur Rückkehr entschließen wird, der einst als größter Lichtgeist aus Mir hervorgegangen ist, bis er in sein Vaterhaus zurückkehrt, denn endlos ist die Schar der gefallenen Geister, und diese benötigen auch noch endlose Zeiten, bis sie sich aus den Ketten be - freit haben, die ihnen von seiner Seite angelegt wurden, um als erlöst eingehen zu kön - nen in das Reich des Lichtes und der Seligkeit .... Doch Meine Liebe ist endlos, Meine Macht kennt keine Grenzen, und Meine Weisheit ist unentwegt darauf bedacht, das Ziel zu erreichen, das Ich Mir bei der Erschaffung der Geisterwelt gesetzt habe .... Amen Vorgang der Erschaffung und des Abfalls der Wesen .... Glaubet Mir, daß Ich euch überaus gern unterweise, wenn Ich euer Verlangen nach einem wahrheitsgemäßen Wissen erkenne, denn von Mir geht nur Licht aus, und dieses Licht durchstrahlet die Finsternis .... Ihr aber seid noch in einem lichtlosen Gebiet, wo euch das Licht zugeführt werden muß so lange, bis ihr so erfüllt seid davon, daß ihr selbst es auch wieder ausstrahlen könnet .... Ihr seid aber aufnahmebereit für den Lichtstrahl aus Mir, sowie ihr Aufklärung wünschet über euch noch lichtlose Gebiete .... Und dann kann Ich euch auch anstrahlen, Ich kann euch wieder langsam in den Zustand der Erkenntnis versetzen und euch in ein Wissen einführen, das euch beseligt. Und es soll in euch Licht werden, ihr sollet wissen, woher ihr gekommen seid und was euer letztes Ziel ist .... Dieses Wissen kann euch nur Ich Selbst geben, Der Ich euch erschuf Mir zur Freude .... Ihr ginget aus Mir Selbst hervor .... Meine Liebekraft stellte Geschöpfe aus Mir heraus, die Mir Selbst entsprachen, die selbständige Wesen waren .... die Ich schuf als Miniaturen Meiner Selbst. Ich gab diesen Schöpfungen Leben, d.h., sie konnten schaffen und Wirken gleich Mir, sie konnten auch Meine Stimme vernehmen und wußten sonach auch um Mich Selbst als ihren Gott und Schöpfer, und sie waren Mir treu ergeben und überaus selig .... Von dem Reiche der einstmals seligen Geister aber wisset ihr Menschen wenig oder nichts .... Es war aber dieses Reich vorerst geschaffen, als Ich Selbst Mich in Ebenbildern erkennen wollte, als Ich Mir Gefäße schuf, in die Ich Meine Liebe ergießen konnte .... Denn das war der Anlaß der Erschaffung geistiger Wesen, daß Meine endlose Liebe sich verschenken wollte, daß sie sich verströmen wollte in gleichgeartete Wesen, die in ihrer Vollkommenheit Mir unvorstellbare Seligkeit bereiteten .... Ich schuf Mir zur Freude eine geistige Welt mit wesenhaften Bewohnern, Ich belebte sie mit Schöpfungen wunderbarster Art und freute Mich an der Seligkeit jener Wesen, denen Ich eine solche Seligkeit bereitete, weil die Liebe Mich dazu drängte, die Mein Urelement war und ist .... Endlose Zeiten bestand diese geistige Welt in Harmonie und innigster Verbindung aller Wesen mit Mir, ihrem Schöpfer und Erhalter .... Endlose Zeiten waren diese Wesen in ihrem Willen und in ihrer Liebe gleichgerichtet mit Mir .... Denn das erst-geschaffene Wesen, das Ich Selbst in aller Vollkommenheit aus Mir herausgestellt hatte, war Mir in tiefer Liebe ergeben, und es fand unbegrenzte Seligkeit im Erschaffen immer neuer Wesen, die sein Wille unter Nützung der Kraft aus Mir ins Leben rief .... wie es auch Mein Wille war, denn die Liebe, die jenes Wesen für Mich empfand, hatte auch den gleichgerichteten Willen zur Folge, und es war sonach in der geistigen Welt nichts Unharmonisches, es gab nichts, was Meinem Willen widersprach, es war eine Welt unbegrenzter Seligkeit, denn alles Wesenhafte war erfüllt von Licht und Kraft und konnte schaffen nach eigenem Willen .... der auch Mein Wille war, solange Meine Liebekraft alle Meine Geschöpfe durchstrahlte .... Dieser vollkommene Zustand aber blieb nicht bestehen .... Denn Ich fesselte das Wesenhafte nicht durch Meinen Willen, Ich gab jedem einzelnen Wesen den freien Willen als Zeichen seiner Göttlichkeit .... Und diesen freien Willen hatte auch das erst- geschaffene Wesen .... Luzifer .... und er hat ihn mißbraucht .... Luzifer konnte im freien Willen dennoch das gleiche wollen wie Ich Selbst, und er wäre unbegrenzt selig gewesen und geblieben auf ewig .... Doch er mißbrauchte die Freiheit seines Willens und richtete ihn verkehrt, was eine geistige Revolution zur Folge hatte von einer Tragweite, für die ihr Menschen kein Verständnis aufbringen könnet .... Doch ihr Menschen seid die Produkte dieser einstigen geistigen Revolution .... Das erstgeschaffene Wesen, Luzifer, mit dem Ich durch das Wort ständigen Kontakt hatte, besaß wie auch alle geschaffenen Wesen die Denkfähigkeit und war sonach auch imstande, Meinem Wort einen verkehrten Sinn zu unterlegen .... es besaß einen freien Willen und konnte sonach auch seine Sinnesrichtung ändern. Es konnte aus dem Gesetz ewiger Ordnung heraustreten und völlig verkehrte Begriffe aufstellen und dadurch sowohl in sich selbst als auch in den Wesen, die sich ihm anschlossen, eine gedankliche Verwirrung anrichten, die überaus folgenschwer sich auswirkte .... Und er übertrug sein verkehrtes Denken auch auf die Wesen, die aus seinem Willen unter Nützung Meiner Kraft hervorgegangen waren .... Es entstand eine allgemeine Auflehnung wider Mich, die Wesen setzten Mir Widerstand entgegen, sie nahmen Meine Liebeanstrahlung nicht mehr widerstandslos an und wurden dadurch geschwächt und auch lichtlos .... Sie lehnten sich auf wider das Gesetz ewiger Ordnung, ihre Gedanken gingen eigene Wege .... Es entstand ein unglaubliches Chaos in dem Heer urgeschaffener Geister, die sich nun entscheiden sollten, wem sie angehören wollten .... was dann den Abfall zahlloser Wesen von Mir zur Folge hatte. Doch Ich hinderte dies alles nicht, ersah Ich doch darin nur einen Weg, der zu noch größerer Seligkeit führte, als Ich den "erschaffenen" Wesen bereiten konnte .... die wohl in aller Vollkommenheit von Mir ausgingen, aber dennoch immer nur Meine "Werke" waren .... Jetzt nach dem Abfall von Mir hatten sie die Möglichkeit, als "Kinder" wieder zurückzukehren, was ihre Seligkeit noch weit übertraf, weil der freie Wille allein die Rückkehr zu Mir als "Kind" zustande bringen muß, dann aber das Wesen völlig unabhängig ist von Mir, Meiner Macht und Meinem Willen, doch sich ganz in Meinem Willen bewegen wird, weil es durch seine Vollkommenheit gänzlich in Meinen Willen eingegangen ist .... Auf diesem Rückführungsweg zu Mir befindet ihr Menschen euch, wenn ihr über die Erde geht, und wenn ihr guten Willens seid, kann euch Mein Liebelicht von Ewigkeit wieder durchstrahlen, und ihr könnet alle diese Erkenntnisse wiedergewinnen, die ihr einstens besaßet, jedoch freiwillig dahingegeben hattet .... Und Ich kenne keine größere Seligkeit, als euch dieses Wissen zu übermitteln, als euch immer wieder Meine große Liebe anzutragen und euren Zustand der Licht- und Erkenntnislosigkeit zu wandeln, auf daß ihr wieder wie in eurem Urzustand beschaffen seid, auf daß ihr wieder zu unbegrenzter Seligkeit gelanget, auf daß ihr euer Ziel erreichet und zurückkehret als rechte Kinder zu Mir, eurem Vater von Ewigkeit, Dessen Liebe euch gilt und ewiglich gelten wird, weil ihr aus Seiner Liebe einst hervorgegangen seid .... Amen Ewige Verdammnis .... Nichtsein - Unerlöstsein .... Unzertrennlich verbunden ist der Schöpfer des Himmels und der Erde mit allen Seinen Geschöpfen, nichts lebensfähig ist ohne die Zuwendung Seiner Kraft und also diese Kraft jeglichem Schöpfungswerk vermittelt werden muß, um es zu erhalten. So sind alle Wesenheiten in ständigem Verband stehend mit der höchsten Wesenheit und es kann sonach das Wesen nur einen nicht-Gott-gewollten Weg gehen, ohne aber sich gänzlich von seinem Schöpfer und Erzeuger trennen zu können. Es wird immer Dessen Kraftzuwendung in Anspruch nehmen müssen, wenngleich es in Verblendung des Denkens im letzten Stadium seiner Entwicklung sich unabhängig wähnt von jeglicher über ihm stehenden Macht. Das Nicht-Anerkennenwollen einer Macht scheidet nicht das Vorhandensein einer solchen aus .... So also das Wesen sich trennen will von seinem Schöpfer, so geschieht dies nur in seinem eigenen Denken, indem es seinen Willen bewußt abwendet vom göttlichen Willen .... niemals aber kann es sich durch solches Denken lösen von seinem Schöpfer, denn dies wäre gleichbedeutend mit "Nicht-Sein" .... Ein Trennen ist sonach unmöglich, und es hat das bewußte Abwenden von Gott nur zur Folge, daß dieses Wesen nicht die Freiwerdung des Geistes erstrebt, sondern das Verharren in unerlöstem Zustand vorzieht, also sich gleichsam zurückversetzt in die gebannte Form, die es schon überwunden hatte .... und so die Kluft zwischen dem Schöpfer und sich ins Endlose vergrößert, anstatt sie zu verringern. Und es ist dieser Rückgang gleich einer ewigen Verdammnis, denn es sind für das Wesen endlose Zeiten unsagbarer Qual .... Es gibt kein Nicht-Sein .... nur ein Unerlöst-Sein .... Der Weg zur Erlösung ist für jedes Wesen gangbar, und es wird ihm alle erdenkliche Hilfe gewährt .... Nur muß die Vereinigung mit Gott angestrebt werden, nicht aber die Entfernung von Gott .... Es ziehet Gott die Wesen zu Sich hinan in Seiner unendlichen Liebe, sofern sie nur aufschauen zu Ihm .... Doch so Er Widerstand findet im Willen des Menschen und Seine Liebe nicht angenommen wird, hört auch die Gnadenzuwendung auf; jedoch die Kraftzufuhr aus Gott wird ihm nach wie vor gewährt, solange der Erdenweg noch nicht zurückgelegt ist. Erst im Jenseits wird das Wesen, das Widerstand bot, den Mangel göttlicher Kraft zu spüren bekommen, es ist dann gewissermaßen sich selbst überlassen. Es hat auch dann noch die Möglichkeit, die Kluft zu überbrücken, jedoch liegt auch die Gefahr nahe, in endlose Tiefen hinabzustürzen, so die Verstocktheit so groß ist, daß es auch dann noch jede Hilfe abweist. Und dann ist der Weg nach unten eingeschlagen worden, der wieder in der Gefangenschaft endet .... daß das Wesen wieder der festen Form einverleibt wird und den Gang seiner Höherentwicklung durchmachen muß wieder Ewigkeiten hindurch, bis endlich die Trennung des Geschöpfes vom ewigen Schöpfer überwunden ist .... Amen
„Doch es werden noch ewige Zeiten vergehen, bis der einstige Abfall von Mir endgültig gesühnt worden ist, und es werden noch ewige Zeiten vergehen, bis auch er sich zur Rückkehr entschließen wird, der einst als größter Lichtgeist aus Mir hervorgegangen ist, bis er in sein Vaterhaus zurückkehrt, denn endlos ist die Schar der gefallenen Geister, und diese benötigen auch noch end - lose Zeiten, bis sie sich aus den Ketten befreit haben, die ihnen von seiner Seite angelegt wurden, um als erlöst eingehen zu können in das Reich des Lichtes und der Seligkeit .... Doch Meine Liebe ist endlos, Meine Macht kennt keine Grenzen, und Meine Weisheit ist unentwegt darauf bedacht, das Ziel zu erreichen, das Ich Mir bei der Erschaffung der Geisterwelt gesetzt habe ....“
„Die Gemeinschaft mit diesem Wesen beglückte Mich im Übermaß, war es doch ein Abbild von Mir, Der Ich aber diesem Wesen nicht schau - bar sein konnte, weil es vergangen wäre angesichts des Urfeuers, das wohl auch die Ursubstanz jenes Geistes war, das aber .... als geschaffen .... nicht die Fülle Meiner Liebe, Macht und Kraft hätte ertragen kön - nen. Denn es war jenes Wesen immer nur ein ausgestrahlter Funke, der .... obwohl unermeßlich selig .... immer nur ein Geschöpf von Mir war, das das Ewige Licht nicht erschauen konnte.“
Lukas 22,19 „Tuet dies zu Meinem Gedächtnis …“
Ursprung und Endziel des Menschen: Ist das Leben auf unserem Planeten ein Produkt des Zufalls? Antworten auf diese Frage finden wir in einem Plan Gottes skizziert nach der Offenbarung Gottes durch Bertha Dudde.